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BILD zitiert

Wie entferne ich Zitate aus dem Zusammenhang und gebe ihnen eine neue Bedeutung? Eine Anleitung der BILD:
„Spiegel online“ schrieb entsetzt: „Der Eurovision Song Contest hat sein Gesicht verloren, um eine Fratze zu bekommen.“ Französische Blätter sahen „ein Kettensägen-Massaker“.
Der Spiegel ist also entsetzt. Aha. Liest man den entsprechenden Artikel, klingt das etwas anders:
Der Eurovision Song Contest hat sein Gesicht verloren, um eine Fratze zu bekommen. Man kann dies bedenklich finden. Oder amüsant. Kulturkritisch lässt sich bilanzieren: Die Ästhetik des Schreckens macht auch vor der Schlagerwelt nicht halt. Jedoch: Was für Mittelerde gut war, kann für ganz Europa nicht so schlecht sein. Der Unterhaltungswert des Orks ist unbestritten. Und dass Monster zum Sympathieträger taugen, wissen alle Enterprise-Fans. Was wäre die Popkultur ohne den Klingonen Worf.
Entsetzen klingt für mich anders. Es ist eigentlich eher das Gegenteil.

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Totale und geschützte Freiheit: GPL und BSD

Der Platzhirsch unter den Freie-Software-Lizenzen ist die GPL, die GNU General Public Licence. Sie wurde hauptsächtlich von Richard Stallman geschrieben, dem Gründer des GNU-Projekts, und kann ohne Übertreibung als „größter Hack in der Geschichte des Urheberrechts“ bezeichnet werden.

Die GPL hat das Ziel, so viel Software wie möglich zu Freier Software zu machen; die Entscheidung, die GPL zu verwenden, ist somit auch immer ein Stück weit ideologisch motiviert. Im Gegensatz zur GPL haben BSD-artige Lizenzen kein Copyleft; dies bedeutet, dass davon abgeleitete Software nicht unter der gleichen Lizenz stehen muss. GPL-geschützte Software hingegen macht jegliches Programm, das auf GPL-Quelltext zurückgreift, ebenfalls zu GPL-Software. Diese Eigenschaft wird von Microsoft gerne als „virusartig“ und Linux als „Krebsgeschwür“ beschrieben. Im Grunde genommen die übliche Mircosoft’sche FUD-Politik, die das Ziel hat, gezielt Fehlinformationen zu verstreuen und potenzielle Nutzer abzuschrecken. E…

Zur Zusammenarbeit von CDU und Linkspartei

Weil gerade auf Twitter einige CDU-Nachwuchspolitiker vor Kraft kaum mehr laufen können und rumproleten, dass es niemals auch nur irgendeine Zusammenarbeit zwischen CDU und Linkspartei gäbe, erlaube ich mir, auf einen schon etwas älteren Blog-Eintrag von Michael Neumann hinzuweisen:
In Zwickau sind Absprachen zwischen CDU und Linkspartei Alltag. So wurde der Zwickauer Bevölkerung in einer Zeitungsanzeige, in der die CDU gemeinsam mit der Linkspartei sowie der „AG Zwickau“ (Wählervereinigung) für die Streichung von zwei der fünf Beigeordnetenposten warb, mitgeteilt: „Diese drei Fraktionen vertreten (…) den überwiegenden politischen Willen und sind gemeinsam in der Lage, diesen in Beschlüsse münden zu lassen.“ (Wochenspiegel, 23.4.2008, FAZ, 10.6.2008).

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BADABOOM!