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Atomlobbyist Clement

Wenn man glaubt, es kann nicht mehr alberner werden, wird man schnell eines Besseren belehrt: da erdreistet sich Clement doch glatt, zu behaupten, er würde Positionen verteidigen, für die er sein Leben lang gekämpft habe und dass er keine Lobbyarbeit betreibe. Schmutziges Atomlobbyistengeld scheint den Geist zu vernebeln.

Neben vielen anderen klugen Kommentaren und Beiträgen zu dieser Thematik von aktuellen SPD-Spitzenkräften sind mir besonders Ralf Stegner und Peter Struck positiv aufgefallen: Stegner brachte den obligatorischen Fußball-Vergleich, der jedoch zur Abwechslung mal perfekt passt: „Wer aufs eigene Tor schießt, sollte gehen, ehe er hinausgeworfen wird.“ Außerdem stellt er fest, dass einem Lobbyisten für Atomstrom niemand eine Träne hinterher weine. Struck fordert direkt ein Parteiausschlussverfahren und stellt fest, dass Clement nichts ohne die SPD wäre. Deutlicher (und wahrer!) kann man es kaum ausdrücken.

Es ist traurig, mit ansehen zu müssen, wie sich ein verdienter Politiker am Ende seiner Karriere selbst demontiert. Geld stinkt eben manchmal doch.

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Totale und geschützte Freiheit: GPL und BSD

Der Platzhirsch unter den Freie-Software-Lizenzen ist die GPL, die GNU General Public Licence. Sie wurde hauptsächtlich von Richard Stallman geschrieben, dem Gründer des GNU-Projekts, und kann ohne Übertreibung als „größter Hack in der Geschichte des Urheberrechts“ bezeichnet werden.

Die GPL hat das Ziel, so viel Software wie möglich zu Freier Software zu machen; die Entscheidung, die GPL zu verwenden, ist somit auch immer ein Stück weit ideologisch motiviert. Im Gegensatz zur GPL haben BSD-artige Lizenzen kein Copyleft; dies bedeutet, dass davon abgeleitete Software nicht unter der gleichen Lizenz stehen muss. GPL-geschützte Software hingegen macht jegliches Programm, das auf GPL-Quelltext zurückgreift, ebenfalls zu GPL-Software. Diese Eigenschaft wird von Microsoft gerne als „virusartig“ und Linux als „Krebsgeschwür“ beschrieben. Im Grunde genommen die übliche Mircosoft’sche FUD-Politik, die das Ziel hat, gezielt Fehlinformationen zu verstreuen und potenzielle Nutzer abzuschrecken. E…

Zur Zusammenarbeit von CDU und Linkspartei

Weil gerade auf Twitter einige CDU-Nachwuchspolitiker vor Kraft kaum mehr laufen können und rumproleten, dass es niemals auch nur irgendeine Zusammenarbeit zwischen CDU und Linkspartei gäbe, erlaube ich mir, auf einen schon etwas älteren Blog-Eintrag von Michael Neumann hinzuweisen:
In Zwickau sind Absprachen zwischen CDU und Linkspartei Alltag. So wurde der Zwickauer Bevölkerung in einer Zeitungsanzeige, in der die CDU gemeinsam mit der Linkspartei sowie der „AG Zwickau“ (Wählervereinigung) für die Streichung von zwei der fünf Beigeordnetenposten warb, mitgeteilt: „Diese drei Fraktionen vertreten (…) den überwiegenden politischen Willen und sind gemeinsam in der Lage, diesen in Beschlüsse münden zu lassen.“ (Wochenspiegel, 23.4.2008, FAZ, 10.6.2008).

In Cottbus kandidierte im Oktober 2006 der CDU-Politiker Holger Kelch unter dem Dach eines Wahlbündnisses mit der damaligen Linkspartei.PDS für das Amt des Oberbürgermeisters. Er verlor zwar gegen den Kandidaten der SPD, Frank Szymanski. D…

BADABOOM!