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Lesetipp: „Landtagswahlen: Die Selbstdemontage des Herrn Koch“

Franz Walter fasst zusammen, warum Roland Koch unterging und welche Auswirkungen dieses Wahlergebnis für die hessische CDU hat:
Dass Koch innerhalb von wenigen Wochen sich derart selbst dezimierte, ist ein beispielloser Vorgang – und manifestiert, wie maßlos überschätzt der Regionalpolitiker aus Eschborn im Grunde immer war. Mit seinem Landtagswahlergebnis hat er die hessische CDU gewissermaßen in das Jahr 1967 zurückkatapultiert, hat alles verschlissen, was sein großes Idol Alfred Dregger über die Jahre hier aufgebaut hat. … Kurzum: Koch verlor die Mitte, das Bürgertum, die traditionellen Kerngruppen des früheren christdemokratischen Juste Milieus.

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Zur Zusammenarbeit von CDU und Linkspartei

Weil gerade auf Twitter einige CDU-Nachwuchspolitiker vor Kraft kaum mehr laufen können und rumproleten, dass es niemals auch nur irgendeine Zusammenarbeit zwischen CDU und Linkspartei gäbe, erlaube ich mir, auf einen schon etwas älteren Blog-Eintrag von Michael Neumann hinzuweisen : In Zwickau sind Absprachen zwischen CDU und Linkspartei Alltag. So wurde der Zwickauer Bevölkerung in einer Zeitungsanzeige, in der die CDU gemeinsam mit der Linkspartei sowie der „AG Zwickau“ (Wählervereinigung) für die Streichung von zwei der fünf Beigeordnetenposten warb, mitgeteilt: „Diese drei Fraktionen vertreten (…) den überwiegenden politischen Willen und sind gemeinsam in der Lage, diesen in Beschlüsse münden zu lassen.“ (Wochenspiegel, 23.4.2008, FAZ, 10.6.2008). In Cottbus kandidierte im Oktober 2006 der CDU-Politiker Holger Kelch unter dem Dach eines Wahlbündnisses mit der damaligen Linkspartei.PDS für das Amt des Oberbürgermeisters. Er verlor zwar gegen den Kandidaten der SPD, Frank Szymanski.