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Lesetipp: „Niedersachsen: Die schwache Wahlbeteiligung rettete Wulff“

Eine interessante und wohl auch folgerichtige Analyse der Wahl in Niedersachen, die ja wegen der ungleich spannenderen Wahl in Hessen überall viel zu kurz kommt, liefert Daniel Deckers in der FAZ:
In Prozenten und absoluten Zahlen ausgedrückt heißt das: Für die CDU-Niedersachsen und ihren im eigenen wie im gegnerischen Lager nicht ungern gesehenen Spitzenkandidaten haben am Sonntag fast 470.000 Wahlberechtigte und damit annähernd 25 Prozent weniger Bürger gestimmt als fünf Jahre zuvor.

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Zur Zusammenarbeit von CDU und Linkspartei

Weil gerade auf Twitter einige CDU-Nachwuchspolitiker vor Kraft kaum mehr laufen können und rumproleten, dass es niemals auch nur irgendeine Zusammenarbeit zwischen CDU und Linkspartei gäbe, erlaube ich mir, auf einen schon etwas älteren Blog-Eintrag von Michael Neumann hinzuweisen : In Zwickau sind Absprachen zwischen CDU und Linkspartei Alltag. So wurde der Zwickauer Bevölkerung in einer Zeitungsanzeige, in der die CDU gemeinsam mit der Linkspartei sowie der „AG Zwickau“ (Wählervereinigung) für die Streichung von zwei der fünf Beigeordnetenposten warb, mitgeteilt: „Diese drei Fraktionen vertreten (…) den überwiegenden politischen Willen und sind gemeinsam in der Lage, diesen in Beschlüsse münden zu lassen.“ (Wochenspiegel, 23.4.2008, FAZ, 10.6.2008). In Cottbus kandidierte im Oktober 2006 der CDU-Politiker Holger Kelch unter dem Dach eines Wahlbündnisses mit der damaligen Linkspartei.PDS für das Amt des Oberbürgermeisters. Er verlor zwar gegen den Kandidaten der SPD, Frank Szymanski.