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Dummer Stein!

Vielleicht muss die Liste der 20 schlimmsten Gotteslästerungen demnächst um einen weiteren Punkt erweitert werden: in Berlin musste eine Satireaustellung der Gruppe Surrend geschlossen werden, weil man es wagte, ein Bild der Kaaba mit der Überschrift Dummer Stein zu präsentieren. Die Mitarbeiter wurden bedroht, es wurden fliegende Steine angekündigt, man fürchtete um Leib und Leben der Angestellten. Am Montag soll die Ausstellung vielleicht wieder eröffnet werden, allerdings nur unter Polizeischutz.

Etwas stimmt hier nicht. Protest ist in Ordnung, aber er muss friedlich bleiben. Die Kunstfreiheit ist ein wertvolles Gut, das nicht hoch genug geschätzt werden kann. Solche Auswüchse werfen ein schlechtes Licht auf die muslimische Gemeinde in Deutschland und sind Wasser auf den Mühlen der antidemokratischen und islamophoben Kräfte hierzulande. Es wäre meines Erachtens wünschenswert, würden sich die offiziellen Vertreter der deutschen Muslime von Gewaltdrohungen jeglicher Art ausdrücklich distanzieren.

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Totale und geschützte Freiheit: GPL und BSD

Der Platzhirsch unter den Freie-Software-Lizenzen ist die GPL, die GNU General Public Licence. Sie wurde hauptsächtlich von Richard Stallman geschrieben, dem Gründer des GNU-Projekts, und kann ohne Übertreibung als „größter Hack in der Geschichte des Urheberrechts“ bezeichnet werden.

Die GPL hat das Ziel, so viel Software wie möglich zu Freier Software zu machen; die Entscheidung, die GPL zu verwenden, ist somit auch immer ein Stück weit ideologisch motiviert. Im Gegensatz zur GPL haben BSD-artige Lizenzen kein Copyleft; dies bedeutet, dass davon abgeleitete Software nicht unter der gleichen Lizenz stehen muss. GPL-geschützte Software hingegen macht jegliches Programm, das auf GPL-Quelltext zurückgreift, ebenfalls zu GPL-Software. Diese Eigenschaft wird von Microsoft gerne als „virusartig“ und Linux als „Krebsgeschwür“ beschrieben. Im Grunde genommen die übliche Mircosoft’sche FUD-Politik, die das Ziel hat, gezielt Fehlinformationen zu verstreuen und potenzielle Nutzer abzuschrecken. E…

Zur Zusammenarbeit von CDU und Linkspartei

Weil gerade auf Twitter einige CDU-Nachwuchspolitiker vor Kraft kaum mehr laufen können und rumproleten, dass es niemals auch nur irgendeine Zusammenarbeit zwischen CDU und Linkspartei gäbe, erlaube ich mir, auf einen schon etwas älteren Blog-Eintrag von Michael Neumann hinzuweisen:
In Zwickau sind Absprachen zwischen CDU und Linkspartei Alltag. So wurde der Zwickauer Bevölkerung in einer Zeitungsanzeige, in der die CDU gemeinsam mit der Linkspartei sowie der „AG Zwickau“ (Wählervereinigung) für die Streichung von zwei der fünf Beigeordnetenposten warb, mitgeteilt: „Diese drei Fraktionen vertreten (…) den überwiegenden politischen Willen und sind gemeinsam in der Lage, diesen in Beschlüsse münden zu lassen.“ (Wochenspiegel, 23.4.2008, FAZ, 10.6.2008).

In Cottbus kandidierte im Oktober 2006 der CDU-Politiker Holger Kelch unter dem Dach eines Wahlbündnisses mit der damaligen Linkspartei.PDS für das Amt des Oberbürgermeisters. Er verlor zwar gegen den Kandidaten der SPD, Frank Szymanski. D…

BADABOOM!