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Lesetipp: „Wahlen, Teil 4: Angewandte Urwahl-Taktik am Beispiel von West Virginia“

Es sind Vorwahlen in Amerika. Super Tuesday, der Super-Dienstag. Was genau das bedeutet, welche Feinheiten sich ergeben und dergleichen erklärt gekonnt wie immer Scot W. Stevenson:
Den Anhängern von McCain war nach dem ersten Wahlgang klar, dass sie den Bundesstaat nicht würden gewinnen konnten. Sie haben also das Nächstbeste getan und dafür gesorgt, dass Romney - der wirkliche Gegner in der Vorwahl - auch keine Delegierten bekommt, denn in West Virginia gilt das Mehrheitswahlrecht (winner takes all). Sie haben für Huckabee gestimmt. […] Am Ende ist das Ergebnis also kein Sieg für Huckabee sondern eine Niederlage für Romney.
Schön zu lesen und informativ. Was will man eigentlich mehr?

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Quelle

BADABOOM!

Zur Zusammenarbeit von CDU und Linkspartei

Weil gerade auf Twitter einige CDU-Nachwuchspolitiker vor Kraft kaum mehr laufen können und rumproleten, dass es niemals auch nur irgendeine Zusammenarbeit zwischen CDU und Linkspartei gäbe, erlaube ich mir, auf einen schon etwas älteren Blog-Eintrag von Michael Neumann hinzuweisen : In Zwickau sind Absprachen zwischen CDU und Linkspartei Alltag. So wurde der Zwickauer Bevölkerung in einer Zeitungsanzeige, in der die CDU gemeinsam mit der Linkspartei sowie der „AG Zwickau“ (Wählervereinigung) für die Streichung von zwei der fünf Beigeordnetenposten warb, mitgeteilt: „Diese drei Fraktionen vertreten (…) den überwiegenden politischen Willen und sind gemeinsam in der Lage, diesen in Beschlüsse münden zu lassen.“ (Wochenspiegel, 23.4.2008, FAZ, 10.6.2008). In Cottbus kandidierte im Oktober 2006 der CDU-Politiker Holger Kelch unter dem Dach eines Wahlbündnisses mit der damaligen Linkspartei.PDS für das Amt des Oberbürgermeisters. Er verlor zwar gegen den Kandidaten der SPD, Frank Szymanski.