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Populist Bsirske

Bsirske, der Verdi-Chef, scheint ein wenig der Hafer zu stechen. Oder wie kommt man sonst auf die Idee, Forderungen dieser Art aufzustellen: „Deshalb müssen wir für eine ordentliche Besteuerung sorgen. Alles was über einem Jahresgehalt von zwei Millionen Euro liegt, sollte mit einem Steuersatz von 80 Prozent besteuert werden.“ 80 Prozent. Woher kommt diese Zahl? Warum nicht 75 Prozent oder lieber doch direkt 90 Prozent? Und was spricht eigentlich dagegen, Spitzenverdiener zu enteigenen?

Was für ein Wahnsinn, denken Gewerkschaftsspitzenkräfte denn nicht nach, bevor sie den Mund aufmachen? Ist es denn nicht genug, dass die Arbeitgebervertreter total am Rad drehen, müssen denn auch noch die Arbeitnehmervertreter solche Äußerungen aus Absurdistan tätigen? Man kann nur hoffen, dass Bsirske nicht für die Mehrheit der Verdi-Mitglieder spricht und dass diesen sein Kraftgemeiere genauso peinlich ist wie jedem anderen normal denkenden Menschen. Vielleicht ziehen sie ja bald die Notbremse und sägen ihn ab, wünschenswert wäre es jedenfalls. Oder hat er schon etwas Sinnvolles geleistet? Wäre mir neu.

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BADABOOM!

Zur Zusammenarbeit von CDU und Linkspartei

Weil gerade auf Twitter einige CDU-Nachwuchspolitiker vor Kraft kaum mehr laufen können und rumproleten, dass es niemals auch nur irgendeine Zusammenarbeit zwischen CDU und Linkspartei gäbe, erlaube ich mir, auf einen schon etwas älteren Blog-Eintrag von Michael Neumann hinzuweisen : In Zwickau sind Absprachen zwischen CDU und Linkspartei Alltag. So wurde der Zwickauer Bevölkerung in einer Zeitungsanzeige, in der die CDU gemeinsam mit der Linkspartei sowie der „AG Zwickau“ (Wählervereinigung) für die Streichung von zwei der fünf Beigeordnetenposten warb, mitgeteilt: „Diese drei Fraktionen vertreten (…) den überwiegenden politischen Willen und sind gemeinsam in der Lage, diesen in Beschlüsse münden zu lassen.“ (Wochenspiegel, 23.4.2008, FAZ, 10.6.2008). In Cottbus kandidierte im Oktober 2006 der CDU-Politiker Holger Kelch unter dem Dach eines Wahlbündnisses mit der damaligen Linkspartei.PDS für das Amt des Oberbürgermeisters. Er verlor zwar gegen den Kandidaten der SPD, Frank Szymanski.