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Schwarz-Grün in Hamburg? (Teil 4)

Ich komme mehr und mehr zu der Überzeugung, dass meine durchaus gewagte erste Einschätzung der Lage in Hamburg ziemlich zutreffend war: in der Diskussionsrunde bei Julia Seeliger sind zwar auch einige treffende Argumente pro Schwarz-Grün zu finden, doch bin ich noch immer der Meinung, dass die Basis der Grünen starke Probleme mit der Union hätte. Matthias Rampke, Sprecher der Grünen Jugend Leipzig, sieht das ähnlich:
Auf Hamburgs Straßen bin ich allerdings jeden Tag mehrmals wegen der Schwarz-Grün-Debatte angesprochen worden - und niemals positiv. Die bestehenden Koalitionen in den Bezirken wurden eher als Negativbeispiel gesehen; viele wollten Linke wählen, weil sie Schwarz-Grün befürchteten (und wollten nicht einsehen, dass sie damit die Große Koalition wählen, weil die Hamburger Linken selbst jede Regierungsarbeit oder Tolerierung ablehnen).

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Totale und geschützte Freiheit: GPL und BSD

Der Platzhirsch unter den Freie-Software-Lizenzen ist die GPL, die GNU General Public Licence. Sie wurde hauptsächtlich von Richard Stallman geschrieben, dem Gründer des GNU-Projekts, und kann ohne Übertreibung als „größter Hack in der Geschichte des Urheberrechts“ bezeichnet werden. Die GPL hat das Ziel, so viel Software wie möglich zu Freier Software zu machen; die Entscheidung, die GPL zu verwenden, ist somit auch immer ein Stück weit ideologisch motiviert. Im Gegensatz zur GPL haben BSD-artige Lizenzen kein Copyleft; dies bedeutet, dass davon abgeleitete Software nicht unter der gleichen Lizenz stehen muss. GPL-geschützte Software hingegen macht jegliches Programm, das auf GPL-Quelltext zurückgreift, ebenfalls zu GPL-Software. Diese Eigenschaft wird von Microsoft gerne als „virusartig“ und Linux als „Krebsgeschwür“ beschrieben. Im Grunde genommen die übliche Mircosoft’sche FUD-Politik , die das Ziel hat, gezielt Fehlinformationen zu verstreuen und potenzielle Nutzer abzuschrecken

BADABOOM!

Präsident Obama umarmt Gabrielle Giffords

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