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Spiegel Wissen lebt, Brockhaus stirbt

Die Spiegel-Verlagsgruppe hat sich zu einem mutigen Schritt entschlossen und das komplette Archiv des Spiegels seit 1949 online zur Verfügung gestellt. Kostenlos. Mit diesem Schritt erhofft man sich vermehrte Google-Treffer und somit mehr Werbeeinnahmen als aus den Einnahmen des kostenpflichtigen Archivs. (Angenehmer Nebeneffekt für die wissenschaftliche Recherche: man muss nicht mehr in die Bibliothek fahren um die alten Spiegel-Ausgaben einzusehen, die unglaublich schwer und massiv sind, sondern kann dies bequem vom heimischen Schreibtisch aus. Dadurch, dass PDF-Versionen verfügbar sind, sogar zitierfähig.)

Zusammen mit den Lexika der Bertelsmann-Gruppe und der Wikipedia kann man so mit einer Suche auf Spiegel Wissen einen umfassenden und fundierten Überblick zu einem bestimmten Stichwort erhalten.

Gleichzeitig stirbt der gedruckte Brockhaus, wahrscheinlich erscheint er zukünftig nur noch online, ebenfalls kostenlos, ebenfalls werbefinanziert. Einerseits ist es traurig, dass so eine alte Marke mit Tradition nicht mehr gedruckt erscheint, andererseits wandert so das Wissen der Welt ins Internet, wo es für die ganze Welt einsehbar ist. Und das ist eine positive Entwicklung.

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Zur Zusammenarbeit von CDU und Linkspartei

Weil gerade auf Twitter einige CDU-Nachwuchspolitiker vor Kraft kaum mehr laufen können und rumproleten, dass es niemals auch nur irgendeine Zusammenarbeit zwischen CDU und Linkspartei gäbe, erlaube ich mir, auf einen schon etwas älteren Blog-Eintrag von Michael Neumann hinzuweisen : In Zwickau sind Absprachen zwischen CDU und Linkspartei Alltag. So wurde der Zwickauer Bevölkerung in einer Zeitungsanzeige, in der die CDU gemeinsam mit der Linkspartei sowie der „AG Zwickau“ (Wählervereinigung) für die Streichung von zwei der fünf Beigeordnetenposten warb, mitgeteilt: „Diese drei Fraktionen vertreten (…) den überwiegenden politischen Willen und sind gemeinsam in der Lage, diesen in Beschlüsse münden zu lassen.“ (Wochenspiegel, 23.4.2008, FAZ, 10.6.2008). In Cottbus kandidierte im Oktober 2006 der CDU-Politiker Holger Kelch unter dem Dach eines Wahlbündnisses mit der damaligen Linkspartei.PDS für das Amt des Oberbürgermeisters. Er verlor zwar gegen den Kandidaten der SPD, Frank Szymanski.