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Automatix ist tot

Was lange währt, wird endlich gut: Automatix ist tot. Obwohl mit den besten Absichten gestartet, führte dieses Programm in den allermeisten Fällen doch nur zu Problemen und Ungemach mit Ubuntu. Spätestens seit Ubuntu 7.04 war Automatix im besten Fall unnötiger Ballast, im schlimmsten Fall eine Sicherheitslücke.
Well the day has finally come, development of Automatix has been discontinued. We are doing this, NOT because we think Automatix is no longer necessary on Ubuntu and Debian, but because all of the Automatix developers have become wrapped up in more pressing commitments.

Und auch wenn die Entwickler indirekt behaupten, man bräuchte Automatix unter Ubuntu und Debian noch: dies ist nicht der Fall. 90% aller nötigen Programme kann man über die Paketverwaltung nachinstallieren, proprietäre Treiber über die Verwaltung eingeschränkter Treiber, für die restlichen 10% Programme gibt es gute Anleitungen in diversen Wikis. Automatix ist tot, es lebe Ubuntu!

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BADABOOM!

Totale und geschützte Freiheit: GPL und BSD

Der Platzhirsch unter den Freie-Software-Lizenzen ist die GPL, die GNU General Public Licence. Sie wurde hauptsächtlich von Richard Stallman geschrieben, dem Gründer des GNU-Projekts, und kann ohne Übertreibung als „größter Hack in der Geschichte des Urheberrechts“ bezeichnet werden. Die GPL hat das Ziel, so viel Software wie möglich zu Freier Software zu machen; die Entscheidung, die GPL zu verwenden, ist somit auch immer ein Stück weit ideologisch motiviert. Im Gegensatz zur GPL haben BSD-artige Lizenzen kein Copyleft; dies bedeutet, dass davon abgeleitete Software nicht unter der gleichen Lizenz stehen muss. GPL-geschützte Software hingegen macht jegliches Programm, das auf GPL-Quelltext zurückgreift, ebenfalls zu GPL-Software. Diese Eigenschaft wird von Microsoft gerne als „virusartig“ und Linux als „Krebsgeschwür“ beschrieben. Im Grunde genommen die übliche Mircosoft’sche FUD-Politik , die das Ziel hat, gezielt Fehlinformationen zu verstreuen und potenzielle Nutzer abzuschrecken

Präsident Obama umarmt Gabrielle Giffords

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