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CSU und FDP auf Schmusekurs mit der Linkspartei

Erwin Huber, Chef der CSU, fordert, die Pendlerpauschale wieder einzuführen und erhält Beifall von der Linkspartei. Guido Westerwelle, Chef der FDP, fordert, Strom, Gas und Öl genau wie Kleidung und Brot zu behandeln und dass demzufolge der niedrigere Mehrwertsteuersatz zur Anwendung kommen müsse. Beifall von der Linkspartei.

Wo die dann fehlenden Gelder herkommen sollen, verraten weder Huber noch Westerwelle. Von der Linkspartei ist man Forderungen aus Wolkenkuckuckusheim ja schon gewohnt, aber dieser unerträgliche und durchschaubare Populismus von Huber und Westerwelle ist neu: Huber fürchtet die anstehenden Landtagswahlen, Westerwelle will einfach wieder ins Gespräch kommen. Wohl wissend, dass sein Vorschlag schon allein rechtlich nicht durchzusetzen ist, da es hierfür EU-Regelungen gibt. Es bleibt zu hoffen, dass der Wähler in Bayern so klug ist, die CSU und die FDP für diesen Quatsch abzustrafen.

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Totale und geschützte Freiheit: GPL und BSD

Der Platzhirsch unter den Freie-Software-Lizenzen ist die GPL, die GNU General Public Licence. Sie wurde hauptsächtlich von Richard Stallman geschrieben, dem Gründer des GNU-Projekts, und kann ohne Übertreibung als „größter Hack in der Geschichte des Urheberrechts“ bezeichnet werden.

Die GPL hat das Ziel, so viel Software wie möglich zu Freier Software zu machen; die Entscheidung, die GPL zu verwenden, ist somit auch immer ein Stück weit ideologisch motiviert. Im Gegensatz zur GPL haben BSD-artige Lizenzen kein Copyleft; dies bedeutet, dass davon abgeleitete Software nicht unter der gleichen Lizenz stehen muss. GPL-geschützte Software hingegen macht jegliches Programm, das auf GPL-Quelltext zurückgreift, ebenfalls zu GPL-Software. Diese Eigenschaft wird von Microsoft gerne als „virusartig“ und Linux als „Krebsgeschwür“ beschrieben. Im Grunde genommen die übliche Mircosoft’sche FUD-Politik, die das Ziel hat, gezielt Fehlinformationen zu verstreuen und potenzielle Nutzer abzuschrecken. E…

Zur Zusammenarbeit von CDU und Linkspartei

Weil gerade auf Twitter einige CDU-Nachwuchspolitiker vor Kraft kaum mehr laufen können und rumproleten, dass es niemals auch nur irgendeine Zusammenarbeit zwischen CDU und Linkspartei gäbe, erlaube ich mir, auf einen schon etwas älteren Blog-Eintrag von Michael Neumann hinzuweisen:
In Zwickau sind Absprachen zwischen CDU und Linkspartei Alltag. So wurde der Zwickauer Bevölkerung in einer Zeitungsanzeige, in der die CDU gemeinsam mit der Linkspartei sowie der „AG Zwickau“ (Wählervereinigung) für die Streichung von zwei der fünf Beigeordnetenposten warb, mitgeteilt: „Diese drei Fraktionen vertreten (…) den überwiegenden politischen Willen und sind gemeinsam in der Lage, diesen in Beschlüsse münden zu lassen.“ (Wochenspiegel, 23.4.2008, FAZ, 10.6.2008).

In Cottbus kandidierte im Oktober 2006 der CDU-Politiker Holger Kelch unter dem Dach eines Wahlbündnisses mit der damaligen Linkspartei.PDS für das Amt des Oberbürgermeisters. Er verlor zwar gegen den Kandidaten der SPD, Frank Szymanski. D…

BADABOOM!