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Das Eszett

Eigentlich wollte Dieter E. Zimmer 1997 mit seinem Essay Die Abschaffung des Eszett ja belegen, warum man das Eszett nicht mehr braucht, aber irgendwie hat das bei mir nicht geklappt. Nach dem Lesen dieses Abschnitts empfinde ich vielmehr tiefe Sympathie für diesen so missverstandenen Buchstaben und bin froh, dass es ihn künftig auch als Majuskel geben wird:
Das deutsche Eszett ist ein nicht gerade schöner Buchstabe, den es groß leider nicht gibt, obwohl es ihn geben sollte, und der eigentlich zwei Buchstaben ist, von denen aber der zweite nie gesprochen wurde und der erste nicht mehr geschrieben wird und der eigentlich gar kein Buchstabe für irgendeinen besonderen deutschen Laut ist, sondern das Dehnungszeichen für den davor, welcher aber manchmal auch ohne ß dahinter gedehnt wird und manchmal auch mit ihm nicht, und im übrigen wird er jetzt manchmal wegreformiert, manchmal aber auch nicht.

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Zur Zusammenarbeit von CDU und Linkspartei

Weil gerade auf Twitter einige CDU-Nachwuchspolitiker vor Kraft kaum mehr laufen können und rumproleten, dass es niemals auch nur irgendeine Zusammenarbeit zwischen CDU und Linkspartei gäbe, erlaube ich mir, auf einen schon etwas älteren Blog-Eintrag von Michael Neumann hinzuweisen : In Zwickau sind Absprachen zwischen CDU und Linkspartei Alltag. So wurde der Zwickauer Bevölkerung in einer Zeitungsanzeige, in der die CDU gemeinsam mit der Linkspartei sowie der „AG Zwickau“ (Wählervereinigung) für die Streichung von zwei der fünf Beigeordnetenposten warb, mitgeteilt: „Diese drei Fraktionen vertreten (…) den überwiegenden politischen Willen und sind gemeinsam in der Lage, diesen in Beschlüsse münden zu lassen.“ (Wochenspiegel, 23.4.2008, FAZ, 10.6.2008). In Cottbus kandidierte im Oktober 2006 der CDU-Politiker Holger Kelch unter dem Dach eines Wahlbündnisses mit der damaligen Linkspartei.PDS für das Amt des Oberbürgermeisters. Er verlor zwar gegen den Kandidaten der SPD, Frank Szymanski.