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DVD-Movie-Protect

Gestern wollte ich meine neue DVD (Die Verurteilten, Steelbook-Version von EuroVideo) schauen. Zu meiner eigenen Überraschung schlugen jegliche Versuche, den Film zu öffnen, fehl. Weder Totem, noch VLC und auch nicht MPlayer waren in der Lage, zum Hauptfilm vorzudringen. Da ich gestern Abend keine Lust hatte, herauszufinden, woran das liegt, habe ich stattdessen zum wiederholten Mal Per Anhalter durch die Galaxis geschaut. Ein toller Film, nur leider nicht der, den ich eigentlich schauen wollte.

Heute hatte ich etwas Zeit und bin dann nach einer sehr langwierigen Google-Recherche auf die Lösung gestoßen: das Problem ist der neuartige Kopierschutz DVD-Movie-Protect, der verhindert, dass DVD-Spieler ohne Lizenz die DVD abspielen können.

Glücklicherweise gibt es bereits eine Lösung für dieses Problem, auch wenn sie ziemlich nervig ist: Tobias Rautenkranz hat einen Patch für den VLC geschrieben, der bei der Wiedergabe von mit DVD-Movie-Protect kopiergeschützten DVDs unter Linux sowie unter Windows hilfreich sein sollte. Bei mir funktioniert er jedenfalls einwandfrei.

So toll ich es auch finde, dass bereits ein Patch verfügbar ist: es ist nervig ist, dass dieser überhaupt notwendig ist. Ich kann durchaus verstehen, dass die Hersteller verhindern wollen, dass ihre Filme kopiert und in Tauschbörsen verteilt werden, gleichzeitig fehlt mir jedoch jedes Verständnis für derartige Maßnahmen: sie schaden ausschließlich dem ehrlichen Kunden (wie mir) und sorgen für unnötige Frustration. Hätte ich den Film runtergeladen und nicht gekauft, wären keinerlei Probleme dieser Art aufgetreten und ich hätte den Film schon gestern Abend, wie geplant, anschauen können. Es macht einfach keinen Spaß, wenn der Ehrliche der Dumme ist.

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Zur Zusammenarbeit von CDU und Linkspartei

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