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Metzger und die CDU

Oswald Metzger will nun in die CDU. Das ist aus seiner Sicht durchaus folgerichtig: bei den Grünen wollte man ihn nach seinen menschenverachtenden Äußerungen nicht mehr, bei der SPD war er schon mal und wäre er auch nicht willkommen gewesen; die FDP hätte ihn zwar freudig begrüßt, konnte ihm aber kein Bundestagsmandat garantieren. Ergo will Metzger in einen Kreisverband der CDU eintreten, wo die CDU immer das Direktmandat holt, ohne jegliche Probleme. Der derzeitige Abgeordente für den Kreis Biberach wird bei der nächsten Bundestagswahl nicht erneut antreten. Die Entscheidung hat also nichts mit Überzeugung zu tun, sondern mit kalter Berechnung: Metzger will wieder in den Bundestag, nur als Abgeordneter kann er sich wirklich öffentlichkeitswirksam in Szene setzen. Dass ein Metzger nicht daran interessiert ist, inhaltliche Arbeit zu leisten, sondern man ihn künftig in noch mehr Talkshows bewundern darf, versteht sich von selbst. Die Menschen in Biberach haben das Nachsehen.

Die Frage, wieso Metzger sich nicht im Vorfeld mit dem Biberacher CDU-Kreisvorstand in Verbindung gesetzt hat und nun riskiert, erst einmal eine negative Antwort auf seinen Beitrittswunsch zu erhalten, ist schnell geklärt: so kann er seinen Beitritt zur CDU so lang wie möglich in der Presse ausschlachten. Letztendlich wird der Landesvorstand der CDU ein Machtwort sprechen und Metzger kommt in die CDU, da können sich die Biberacher CDU-Spitzen aufregen, wie sie wollen. Oettinger und Pofalla freuen sich über den prominenten Neuzugang, einen Meister der Talkshows, die Biberacher CDU hat das Nachsehen: sie erhält einen Egomanen, der unfähig ist, im Team zu spielen. Wenn er trotz der Jubelperser in der CDU-Spitze nicht für den Bundestag nominiert werden sollte, wage ich zu behaupten, dass sein Verweilen in der CDU nicht von Dauer sein wird. Vielleicht versucht er es dann doch noch bei der FDP, dann hat er bald alle Parteien durch.

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Die GPL hat das Ziel, so viel Software wie möglich zu Freier Software zu machen; die Entscheidung, die GPL zu verwenden, ist somit auch immer ein Stück weit ideologisch motiviert. Im Gegensatz zur GPL haben BSD-artige Lizenzen kein Copyleft; dies bedeutet, dass davon abgeleitete Software nicht unter der gleichen Lizenz stehen muss. GPL-geschützte Software hingegen macht jegliches Programm, das auf GPL-Quelltext zurückgreift, ebenfalls zu GPL-Software. Diese Eigenschaft wird von Microsoft gerne als „virusartig“ und Linux als „Krebsgeschwür“ beschrieben. Im Grunde genommen die übliche Mircosoft’sche FUD-Politik, die das Ziel hat, gezielt Fehlinformationen zu verstreuen und potenzielle Nutzer abzuschrecken. E…

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