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Ude für ODF

Münchens Oberbürgermeister Christian Ude fasst in einem Brief an Bundeswirtschaftsminister Glos die Nachteile von OpenXML zusammen und erläutert, warum es unbedingt notwendig ist, nur einen ISO-Standard beachten zu müssen. Er fordert das Deutsche Institut für Normung auf, bei der ISO-Abstimmung über OpenXML gegen den Microsoft’schen Pseudostandard zu stimmen. Ein wichtiger Punkt für Ude ist das Münchner LiMux-Projekt, das bei einer Standardisierung von OpenXML möglicherweise in Gefahr wäre:
Mit einer Standardisierung von OOXML besteht deshalb die Gefahr, dass bei der Stadt München eingesetzte Fachverfahren nicht unter Linux und OpenOffice.org betrieben werden können, sondern zum Teil aufwändige Sonderlösungen bilden. Dadurch und wenn die Landeshauptstadt München seine Software und Werkzeuge ändern müsste, würde das Umstellungsprojekt verzögert, verkompliziert und verteuert.

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Zur Zusammenarbeit von CDU und Linkspartei

Weil gerade auf Twitter einige CDU-Nachwuchspolitiker vor Kraft kaum mehr laufen können und rumproleten, dass es niemals auch nur irgendeine Zusammenarbeit zwischen CDU und Linkspartei gäbe, erlaube ich mir, auf einen schon etwas älteren Blog-Eintrag von Michael Neumann hinzuweisen : In Zwickau sind Absprachen zwischen CDU und Linkspartei Alltag. So wurde der Zwickauer Bevölkerung in einer Zeitungsanzeige, in der die CDU gemeinsam mit der Linkspartei sowie der „AG Zwickau“ (Wählervereinigung) für die Streichung von zwei der fünf Beigeordnetenposten warb, mitgeteilt: „Diese drei Fraktionen vertreten (…) den überwiegenden politischen Willen und sind gemeinsam in der Lage, diesen in Beschlüsse münden zu lassen.“ (Wochenspiegel, 23.4.2008, FAZ, 10.6.2008). In Cottbus kandidierte im Oktober 2006 der CDU-Politiker Holger Kelch unter dem Dach eines Wahlbündnisses mit der damaligen Linkspartei.PDS für das Amt des Oberbürgermeisters. Er verlor zwar gegen den Kandidaten der SPD, Frank Szymanski.