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Medien-Parteipolitik am Beispiel Tempelhof

Ich kann nun wirklich nicht behaupten, einen guten Überblick über Tempelhof und das Berliner Umfeld zu haben. Was ich weiß, ist, dass Tempelhof offensichtlich massive Verluste einfährt und eine erhebliche Lärmbelästigung für die Anwohner darstellt. Der einzige Grund, Tempelhof als Flughafen zu erhalten, ist offensichtlich die Tatsache, dass hier einstmals die Rosinenbomber landeten.

Es macht doch stutzig, wenn der rot-rote Berliner Senat unter Wowereit eine wirtschaftlich weise Entscheidung trifft, um sich dann von der angeblich wirtschaftsnahen CDU Knüppel zwischen die Beine werfen zu lassen. Ebenso ist es doch mehr als verdächtig, wenn sich auf einen Schlag auf der Debattenplattform von Welt Online etliche Prominente und Pseudo-Prominente zu Wort melden, die beteuern, die Einflussnahme der CDU-Kanzlerin Merkel habe nichts mit Parteipolitik zu tun, sondern sei ausschließlich sachorieniert motiviert.

Bei Julia Seeliger gibt es einige Beiträge zu dieser Thematik, die alle deutlich machen: Tempelhof muss geschlossen werden. Ich sehe die derzeitige Kampagne in den Medien als typisches Beispiel für den Versuch interessierter Kräfte in den Medien, Parteipolitik zu betreiben, zum Schaden der in Berlin lebenden Menschen.

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Zur Zusammenarbeit von CDU und Linkspartei

Weil gerade auf Twitter einige CDU-Nachwuchspolitiker vor Kraft kaum mehr laufen können und rumproleten, dass es niemals auch nur irgendeine Zusammenarbeit zwischen CDU und Linkspartei gäbe, erlaube ich mir, auf einen schon etwas älteren Blog-Eintrag von Michael Neumann hinzuweisen : In Zwickau sind Absprachen zwischen CDU und Linkspartei Alltag. So wurde der Zwickauer Bevölkerung in einer Zeitungsanzeige, in der die CDU gemeinsam mit der Linkspartei sowie der „AG Zwickau“ (Wählervereinigung) für die Streichung von zwei der fünf Beigeordnetenposten warb, mitgeteilt: „Diese drei Fraktionen vertreten (…) den überwiegenden politischen Willen und sind gemeinsam in der Lage, diesen in Beschlüsse münden zu lassen.“ (Wochenspiegel, 23.4.2008, FAZ, 10.6.2008). In Cottbus kandidierte im Oktober 2006 der CDU-Politiker Holger Kelch unter dem Dach eines Wahlbündnisses mit der damaligen Linkspartei.PDS für das Amt des Oberbürgermeisters. Er verlor zwar gegen den Kandidaten der SPD, Frank Szymanski.

BADABOOM!

Präsident Obama umarmt Gabrielle Giffords

Quelle