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Ubuntu 8.04: Hardy Heron RC veröffentlicht

Seit heute ist der Release Candidate der nächsten Version von Ubuntu verfügbar: der robuste Reiher, der Hardy Heron, ist bereit, abzuheben. Ubuntu 8.04 ist wieder eine Long-Term-Support-Version (LTS), was bedeutet, dass sie drei Jahre Unterstützung und Sicherheitsaktualisierungen für die Desktop-Version und fünf Jahre für den Server erfahren wird. (Ein Release Candidate ist im Idealfall weitgehend identisch mit der finalen Version, abgesehen von den letzten Fehlern, die noch auf dem letzten Meter entdeckt und behoben werden.

Enthalten ist die aktuelle Version von Gnome sowie die Beta 5 von Firefox 3, außerdem liegt OpenOffice in Version 2.4 vor. Auf den ersten Blick in einer virtuellen Maschine macht der Reiher einen sehr guten Eindruck; wenn alles gut geht und keine gravierenden Fehler entdeckt werden, liegt die finale Version der zweiten LTS-Version kommenden Donnerstag bereit zum Runterladen.

Wichtig für Kubuntu-Nutzer: im Gegensatz zu Ubuntu ist Kubuntu keine LTS-Version, da durch die Veröffentlichung von KDE 4 die Unterstützung von KDE 3.5 nicht gewährleistet werden kann.

Eine interessante Neuerung für Windows-Nutzer ist der in die Ubuntu-CD integierter Installer Wubi, der beim Einlegen von Ubuntu unter Windows die Möglichkeit eröffnet, Ubuntu genau wie eine Windows-Anwendung zu installieren. Eine gute Idee, um Anfänger behutsam an die Ubuntu-Welt heranzuführen.

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Totale und geschützte Freiheit: GPL und BSD

Der Platzhirsch unter den Freie-Software-Lizenzen ist die GPL, die GNU General Public Licence. Sie wurde hauptsächtlich von Richard Stallman geschrieben, dem Gründer des GNU-Projekts, und kann ohne Übertreibung als „größter Hack in der Geschichte des Urheberrechts“ bezeichnet werden.

Die GPL hat das Ziel, so viel Software wie möglich zu Freier Software zu machen; die Entscheidung, die GPL zu verwenden, ist somit auch immer ein Stück weit ideologisch motiviert. Im Gegensatz zur GPL haben BSD-artige Lizenzen kein Copyleft; dies bedeutet, dass davon abgeleitete Software nicht unter der gleichen Lizenz stehen muss. GPL-geschützte Software hingegen macht jegliches Programm, das auf GPL-Quelltext zurückgreift, ebenfalls zu GPL-Software. Diese Eigenschaft wird von Microsoft gerne als „virusartig“ und Linux als „Krebsgeschwür“ beschrieben. Im Grunde genommen die übliche Mircosoft’sche FUD-Politik, die das Ziel hat, gezielt Fehlinformationen zu verstreuen und potenzielle Nutzer abzuschrecken. E…

Zur Zusammenarbeit von CDU und Linkspartei

Weil gerade auf Twitter einige CDU-Nachwuchspolitiker vor Kraft kaum mehr laufen können und rumproleten, dass es niemals auch nur irgendeine Zusammenarbeit zwischen CDU und Linkspartei gäbe, erlaube ich mir, auf einen schon etwas älteren Blog-Eintrag von Michael Neumann hinzuweisen:
In Zwickau sind Absprachen zwischen CDU und Linkspartei Alltag. So wurde der Zwickauer Bevölkerung in einer Zeitungsanzeige, in der die CDU gemeinsam mit der Linkspartei sowie der „AG Zwickau“ (Wählervereinigung) für die Streichung von zwei der fünf Beigeordnetenposten warb, mitgeteilt: „Diese drei Fraktionen vertreten (…) den überwiegenden politischen Willen und sind gemeinsam in der Lage, diesen in Beschlüsse münden zu lassen.“ (Wochenspiegel, 23.4.2008, FAZ, 10.6.2008).

In Cottbus kandidierte im Oktober 2006 der CDU-Politiker Holger Kelch unter dem Dach eines Wahlbündnisses mit der damaligen Linkspartei.PDS für das Amt des Oberbürgermeisters. Er verlor zwar gegen den Kandidaten der SPD, Frank Szymanski. D…

BADABOOM!