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Unerwartet: Juso-Bundesvorsitzende schreibt für die Welt am Sonntag

Wer hätte das gedacht: Franziska Drohsel, die für ihre Mitgliedschaft in der angeblich linksextremen Roten Hilfe unter starker Kritik stand, die sogar schon bei den linken Jusos als sehr links gilt, hat für das rechtskonservative Springer-Blatt Welt am Sonntag einen Gastbeitrag verfasst. Nun ist es natürlich möglich, dass die anderen großen Zeitungen kein Interesse hatten, ihre für mich nicht sonderlich neue Kritik an Teilen der Linken abzudrucken, was diese natürlich nicht weniger wichtig macht, andererseits halte ich persönlicher es für weitaus wahrscheinlicher, dass sie bewusst die Welt am Sonntag als Medium gewählt hat: der durchschnittliche WAMS-Leser dürfte nicht wenig erstaunt gewesen sein, einen Gastbeitrag der Bundesvorsitzenden der Jusos im konservativen Stammblatt vorzufinden. Und hier würde es mich nicht wundern, wenn der eine oder andere Leser Franziskas Aussagen zumindest insgeheim zustimmte.

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Zur Zusammenarbeit von CDU und Linkspartei

Weil gerade auf Twitter einige CDU-Nachwuchspolitiker vor Kraft kaum mehr laufen können und rumproleten, dass es niemals auch nur irgendeine Zusammenarbeit zwischen CDU und Linkspartei gäbe, erlaube ich mir, auf einen schon etwas älteren Blog-Eintrag von Michael Neumann hinzuweisen : In Zwickau sind Absprachen zwischen CDU und Linkspartei Alltag. So wurde der Zwickauer Bevölkerung in einer Zeitungsanzeige, in der die CDU gemeinsam mit der Linkspartei sowie der „AG Zwickau“ (Wählervereinigung) für die Streichung von zwei der fünf Beigeordnetenposten warb, mitgeteilt: „Diese drei Fraktionen vertreten (…) den überwiegenden politischen Willen und sind gemeinsam in der Lage, diesen in Beschlüsse münden zu lassen.“ (Wochenspiegel, 23.4.2008, FAZ, 10.6.2008). In Cottbus kandidierte im Oktober 2006 der CDU-Politiker Holger Kelch unter dem Dach eines Wahlbündnisses mit der damaligen Linkspartei.PDS für das Amt des Oberbürgermeisters. Er verlor zwar gegen den Kandidaten der SPD, Frank Szymanski.

BADABOOM!

Präsident Obama umarmt Gabrielle Giffords

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