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Das war nix, Peter

Ich kann es kaum fassen: Peter Struck, der Unbeugsame der Unbeugsamen, macht einen auf Populist und sagt die geplante Diätenerhöhung ab, weil wie erwartet Gegenwind aus Presse und Öffentlichkeit kam. Als wäre das nicht im Vorfeld klar gewesen. Nun muss sich der nächste Bundestag erneut damit beschäftigen, selbstverständlich wird dann der gesunde Volkszorn erneut emporkochen. Und natürlich wird sich so gut wie niemand - ganz besonders nicht die Bild-Zeitung - gemerkt haben, dass die Diätenerhöhung verschoben wurde. Außer Spesen nichts gewesen. Die Abgeordneten stehen wieder als maßlos da, die diversen Mandats- und Funktionsträger, die die Erhöhung verteidigt haben, gucken dumm aus der Wäsche. Was soll der Unsinn eigentlich? In zwei Jahren wird die Erhöhung vielleicht noch höher ausfallen und der Sturm der Entrüstung entsprechend - wo bleibt der Mut der Volksvertreter, auch mal eine missliebige Entscheidung durchzuziehen?

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BADABOOM!

Totale und geschützte Freiheit: GPL und BSD

Der Platzhirsch unter den Freie-Software-Lizenzen ist die GPL, die GNU General Public Licence. Sie wurde hauptsächtlich von Richard Stallman geschrieben, dem Gründer des GNU-Projekts, und kann ohne Übertreibung als „größter Hack in der Geschichte des Urheberrechts“ bezeichnet werden. Die GPL hat das Ziel, so viel Software wie möglich zu Freier Software zu machen; die Entscheidung, die GPL zu verwenden, ist somit auch immer ein Stück weit ideologisch motiviert. Im Gegensatz zur GPL haben BSD-artige Lizenzen kein Copyleft; dies bedeutet, dass davon abgeleitete Software nicht unter der gleichen Lizenz stehen muss. GPL-geschützte Software hingegen macht jegliches Programm, das auf GPL-Quelltext zurückgreift, ebenfalls zu GPL-Software. Diese Eigenschaft wird von Microsoft gerne als „virusartig“ und Linux als „Krebsgeschwür“ beschrieben. Im Grunde genommen die übliche Mircosoft’sche FUD-Politik , die das Ziel hat, gezielt Fehlinformationen zu verstreuen und potenzielle Nutzer abzuschrecken

Präsident Obama umarmt Gabrielle Giffords

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