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Gedenken an Douglas Adams

Heute jährt sich der Todestag von Douglas Adams zum 7. Mal. Er starb viel zu früh im Alter von nur 49 Jahren am 11. Mai 2001 an einem Herzinfarkt. Adams war Zeit seines Lebens ein Freund der Natur und der Tiere, ein sympathischer Mensch, der das Leben liebte. Mit seinem Hauptwerk, dem Anhalter, der einzigen vierbändigen Trilogie in fünf Teilen, bereicherte er nicht nur die Literatur, sondern beeinflusste eine ganze Generation mit den wunderbarsten und skurrilsten Einfällen, die man sich nur vorstellen kann. Sei es die 42 als ultimative Antwort auf die Frage nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest, sei es der Sprachbarrieren niederreißende und deshalb Kriege verursachende Babelfisch, sei es Deep Thought, dem mächtigsten Computer, der jemals gebaut wurde. Auch der schwermütige, melancholische und suiziggefährdete Roboter Marvin hat seinen Platz in der Popkultur sicher, ebenso der egomanische und selbstverliebte Zaphod Beeblebrox, Präsident der Galaxis. Und natürlich Arthur Dent, der wohl langweiligste und gewöhnlichste Engländer, den man sich nur denken kann, der in Pyjama und Morgenmantel die Galaxis bereist, der nichtsdestotrotz oder vielleicht gerade deshalb Kult ist.

Alleine die Einleitung des ersten Bandes des Anhalters ist einfach nur wunderbar:
Dieser Planet hat - oder besser gesagt, hatte - ein Problem: die meisten seiner Bewohner waren fast immer unglücklich. Zur Lösung dieses Problems wurden viele Vorschläge gemacht, aber die drehten sich meistens um das Hin und Her kleiner bedruckter Papierscheinchen, und das ist einfach drollig, weil es im großen und ganzen ja nicht die kleinen bedruckten Papierscheinchen waren, die sich unglücklich fühlten.
Douglas, wir vermissen Dich.

Towel Day :: A tribute to Douglas Adams (1952-2001)
Nicht vergessen: am 25. Mai ist Handtuchtag!

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Totale und geschützte Freiheit: GPL und BSD

Der Platzhirsch unter den Freie-Software-Lizenzen ist die GPL, die GNU General Public Licence. Sie wurde hauptsächtlich von Richard Stallman geschrieben, dem Gründer des GNU-Projekts, und kann ohne Übertreibung als „größter Hack in der Geschichte des Urheberrechts“ bezeichnet werden.

Die GPL hat das Ziel, so viel Software wie möglich zu Freier Software zu machen; die Entscheidung, die GPL zu verwenden, ist somit auch immer ein Stück weit ideologisch motiviert. Im Gegensatz zur GPL haben BSD-artige Lizenzen kein Copyleft; dies bedeutet, dass davon abgeleitete Software nicht unter der gleichen Lizenz stehen muss. GPL-geschützte Software hingegen macht jegliches Programm, das auf GPL-Quelltext zurückgreift, ebenfalls zu GPL-Software. Diese Eigenschaft wird von Microsoft gerne als „virusartig“ und Linux als „Krebsgeschwür“ beschrieben. Im Grunde genommen die übliche Mircosoft’sche FUD-Politik, die das Ziel hat, gezielt Fehlinformationen zu verstreuen und potenzielle Nutzer abzuschrecken. E…

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Weil gerade auf Twitter einige CDU-Nachwuchspolitiker vor Kraft kaum mehr laufen können und rumproleten, dass es niemals auch nur irgendeine Zusammenarbeit zwischen CDU und Linkspartei gäbe, erlaube ich mir, auf einen schon etwas älteren Blog-Eintrag von Michael Neumann hinzuweisen:
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BADABOOM!