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Tausche Linken gegen Konservativen

Der rote Ken wurde abgewählt, der konservative Boris ist nun Bürgermeister von London. Um ehrlich zu sein, wundert mich das nicht sonderlich: aus weit entfernter Außenansicht-Perspektive habe ich das Gefühl, dass viele Londoner von dem sehr autoritären Führungsstil Livingsstones schlicht und ergreifend die Nase voll hatten und dann lieber einem seltsamen Konservativen vertrauen, der seinen Wählern schon mal verspricht, ihre Frauen bekämen größere Brüste und sie einen BMW M3, wenn sie die Torys wählen. Irgendwie passt Boris Johnson auch zu London: irgendwie verrückt, irgendwie schräg, irgendwie liebenswert.

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BADABOOM!

Zur Zusammenarbeit von CDU und Linkspartei

Weil gerade auf Twitter einige CDU-Nachwuchspolitiker vor Kraft kaum mehr laufen können und rumproleten, dass es niemals auch nur irgendeine Zusammenarbeit zwischen CDU und Linkspartei gäbe, erlaube ich mir, auf einen schon etwas älteren Blog-Eintrag von Michael Neumann hinzuweisen : In Zwickau sind Absprachen zwischen CDU und Linkspartei Alltag. So wurde der Zwickauer Bevölkerung in einer Zeitungsanzeige, in der die CDU gemeinsam mit der Linkspartei sowie der „AG Zwickau“ (Wählervereinigung) für die Streichung von zwei der fünf Beigeordnetenposten warb, mitgeteilt: „Diese drei Fraktionen vertreten (…) den überwiegenden politischen Willen und sind gemeinsam in der Lage, diesen in Beschlüsse münden zu lassen.“ (Wochenspiegel, 23.4.2008, FAZ, 10.6.2008). In Cottbus kandidierte im Oktober 2006 der CDU-Politiker Holger Kelch unter dem Dach eines Wahlbündnisses mit der damaligen Linkspartei.PDS für das Amt des Oberbürgermeisters. Er verlor zwar gegen den Kandidaten der SPD, Frank Szymanski.