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Dienstag, 6. Mai 2008

Telepolis, Heimat des Antiamerikanismus

Wer ab und zu eine ordentliche Dosis Antiamerikanismus braucht, der wird bei Telepolis zuverlässig und vorhersehbar bedient. So wie bei der aktuellen Meldung, die besagt, dass im modernen Amerika doof cool sei und allgemein mit den üblichen platten Vorurteilen daherkommt, die der durchschnittlich antiamerikanisch eingestellte Deutsche so gerne hört und von denen er felsenfest überzeugt ist: in Hollywoodfilmen gibt es nur Idioten, geographieunkundige Prominente werden genüsslich vorgeführt (als wäre das hierzulande auch nur ansatzweise anders, man erinnere sich nur an die Schönheitsköniginnen, die noch nicht einmal ihr eigenes Bundesland auf der Landkarte einzeichnen konnten). Natürlich darf das obligatirische Bush-Bashing nicht fehlen, ohne dieses ist kein Telepolis-Artikel komplett.

(Tendenziöse Artikel zur Präsidentschaftswahl findet man dort natürlich auch, McCain und Clinton werden systematisch niedergeschrieben, während Obama quasi als Messias gefeiert wird.)