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Einfach mal die Fresse halten

Wenn der Sprecher des Seeheimer Kreises gegen den Parteivorsitzenden agitiert, dann nervt das. Wenn Andrea Nahles (die ich eigentlich mag) der Partei bescheinigt, nicht versetzungsfähig zu sein, dann nervt das. Wenn sich ein paar SPD-Jungspunde mit etwas Einfluss in einer angespannten Lage mit Linkspartei-Mitgliedern treffen und das dann in der Presse hochgejazzt wird bis zum Exzess, dann nervt das. Wenn irgendwelche anonymen Zitate kursieren, wonach Kurt Beck weg muss, dann nervt das. Wenn dann noch zu lesen ist, dass angeblich ein Putsch gegen Beck geplant ist, dann nervt das nicht nur, das ist schlichtweg unerträglich.

All die Mauschler, Trickser und Konsorten im Willy-Brandt-Haus und sonstwo: könnt ihr nicht einfach mal die Fresse halten? Und statt Personalpolitik und Selbstbeweihräucherung zur Abwechslung auch mal wieder Sachpolitik betreiben? Das ist jetzt vielleicht neu, aber: man muss nicht jedem Wunsch nach einem Interview nachkommen. (Auch wenn es schwer fällt, am Montagmorgen seinen Namen dann nicht im SPIEGEL lesen zu können.)

Die Medien betreiben schon ganz formidable Anti-SPD-Meinungsmache, da könnten wenigstens die Parteimitglieder sich einmal solidarisch zeigen. Ist das denn zuviel verlangt? Ich hoffe nicht.

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Totale und geschützte Freiheit: GPL und BSD

Der Platzhirsch unter den Freie-Software-Lizenzen ist die GPL, die GNU General Public Licence. Sie wurde hauptsächtlich von Richard Stallman geschrieben, dem Gründer des GNU-Projekts, und kann ohne Übertreibung als „größter Hack in der Geschichte des Urheberrechts“ bezeichnet werden.

Die GPL hat das Ziel, so viel Software wie möglich zu Freier Software zu machen; die Entscheidung, die GPL zu verwenden, ist somit auch immer ein Stück weit ideologisch motiviert. Im Gegensatz zur GPL haben BSD-artige Lizenzen kein Copyleft; dies bedeutet, dass davon abgeleitete Software nicht unter der gleichen Lizenz stehen muss. GPL-geschützte Software hingegen macht jegliches Programm, das auf GPL-Quelltext zurückgreift, ebenfalls zu GPL-Software. Diese Eigenschaft wird von Microsoft gerne als „virusartig“ und Linux als „Krebsgeschwür“ beschrieben. Im Grunde genommen die übliche Mircosoft’sche FUD-Politik, die das Ziel hat, gezielt Fehlinformationen zu verstreuen und potenzielle Nutzer abzuschrecken. E…

Zur Zusammenarbeit von CDU und Linkspartei

Weil gerade auf Twitter einige CDU-Nachwuchspolitiker vor Kraft kaum mehr laufen können und rumproleten, dass es niemals auch nur irgendeine Zusammenarbeit zwischen CDU und Linkspartei gäbe, erlaube ich mir, auf einen schon etwas älteren Blog-Eintrag von Michael Neumann hinzuweisen:
In Zwickau sind Absprachen zwischen CDU und Linkspartei Alltag. So wurde der Zwickauer Bevölkerung in einer Zeitungsanzeige, in der die CDU gemeinsam mit der Linkspartei sowie der „AG Zwickau“ (Wählervereinigung) für die Streichung von zwei der fünf Beigeordnetenposten warb, mitgeteilt: „Diese drei Fraktionen vertreten (…) den überwiegenden politischen Willen und sind gemeinsam in der Lage, diesen in Beschlüsse münden zu lassen.“ (Wochenspiegel, 23.4.2008, FAZ, 10.6.2008).

In Cottbus kandidierte im Oktober 2006 der CDU-Politiker Holger Kelch unter dem Dach eines Wahlbündnisses mit der damaligen Linkspartei.PDS für das Amt des Oberbürgermeisters. Er verlor zwar gegen den Kandidaten der SPD, Frank Szymanski. D…

BADABOOM!