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Lob für den RCDS Heidelberg!

Ab und zu muss man den politischen Gegner auch mal loben, wenn er was richtig macht: der RCDS Heidelberg kennt offensichtlich das Grundgesetz, im Gegensatz zum CDU-Politikrenter und Populist a.D. Heiner Geißler, und weiß auch, wann der Bogen überspannt ist:
Wir teilen die Meinung unseres Bundesvorsitzenden Gottfried Ludewig nicht und distanzieren uns ausdrücklich von dieser. Ein doppeltes Wahlrecht für bestimmte Gruppen unserer Bevölkerung zu fordern, stellt nichts anderes dar, als einen rückwärtsgewandten Schritt in eine Zweiklassengesellschaft und ist nicht mit unserem Grundgesetz zu vereinbaren. Die in Rede stehende Aussage des Bundesvorsitzenden entspricht auch nicht der breiten Meinung im Verband und wurde darüber hinaus nicht in Rücksprache mit den Mitgliedern des RCDS formuliert, sondern war ein unverantwortlicher Alleingang des Vorsitzenden Ludewig. Sie schadet dem Ansehen unseres Verbandes und steht mit den Grundprinzipien des RCDS in scharfem Widerspruch. Vor allem ist sie eine inakzeptable, durch nichts zu rechtfertigende, Anmaßung gegenüber Rentnern und Arbeitslosen, die von einem solchen Wahlrecht stark benachteiligt würden.

Folgerichtig fordert der RCDS Heidelberg den RCDS-Bundesvorsitzenden auch zum Rücktritt auf. Dieser Forderung kann ich mich nur mit Nachdruck anschließen.

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Totale und geschützte Freiheit: GPL und BSD

Der Platzhirsch unter den Freie-Software-Lizenzen ist die GPL, die GNU General Public Licence. Sie wurde hauptsächtlich von Richard Stallman geschrieben, dem Gründer des GNU-Projekts, und kann ohne Übertreibung als „größter Hack in der Geschichte des Urheberrechts“ bezeichnet werden.

Die GPL hat das Ziel, so viel Software wie möglich zu Freier Software zu machen; die Entscheidung, die GPL zu verwenden, ist somit auch immer ein Stück weit ideologisch motiviert. Im Gegensatz zur GPL haben BSD-artige Lizenzen kein Copyleft; dies bedeutet, dass davon abgeleitete Software nicht unter der gleichen Lizenz stehen muss. GPL-geschützte Software hingegen macht jegliches Programm, das auf GPL-Quelltext zurückgreift, ebenfalls zu GPL-Software. Diese Eigenschaft wird von Microsoft gerne als „virusartig“ und Linux als „Krebsgeschwür“ beschrieben. Im Grunde genommen die übliche Mircosoft’sche FUD-Politik, die das Ziel hat, gezielt Fehlinformationen zu verstreuen und potenzielle Nutzer abzuschrecken. E…

Zur Zusammenarbeit von CDU und Linkspartei

Weil gerade auf Twitter einige CDU-Nachwuchspolitiker vor Kraft kaum mehr laufen können und rumproleten, dass es niemals auch nur irgendeine Zusammenarbeit zwischen CDU und Linkspartei gäbe, erlaube ich mir, auf einen schon etwas älteren Blog-Eintrag von Michael Neumann hinzuweisen:
In Zwickau sind Absprachen zwischen CDU und Linkspartei Alltag. So wurde der Zwickauer Bevölkerung in einer Zeitungsanzeige, in der die CDU gemeinsam mit der Linkspartei sowie der „AG Zwickau“ (Wählervereinigung) für die Streichung von zwei der fünf Beigeordnetenposten warb, mitgeteilt: „Diese drei Fraktionen vertreten (…) den überwiegenden politischen Willen und sind gemeinsam in der Lage, diesen in Beschlüsse münden zu lassen.“ (Wochenspiegel, 23.4.2008, FAZ, 10.6.2008).

In Cottbus kandidierte im Oktober 2006 der CDU-Politiker Holger Kelch unter dem Dach eines Wahlbündnisses mit der damaligen Linkspartei.PDS für das Amt des Oberbürgermeisters. Er verlor zwar gegen den Kandidaten der SPD, Frank Szymanski. D…

BADABOOM!