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Freitag, 6. Juni 2008

Oh Roland Koch von Hessen

Oh Roland Koch von Hessen, Du großer Potentat
wie sind wir Deiner Dienste so überdrüssig satt,
was fangen wir nun an in diesem Jammertal,
allwo ist nichts zu finden als Not und lauter Qual?

Und ist dann demnächst Neuwahl, wie Du es Dir ja wünschst,
erneut beginnt die Hetze, wie Du es so gut künnst.
Dann heißt es Unterjochen, von Morgen bis Mittag,
der Armen und der Schwachen, das währt den ganzen Tag.

Und wenn nach dieser Neuwahl, das Volk gestimmet hat,
und es sich dann wieder, so falsch entschieden hat.
Dann wirst Du richtig zornig, und packst die Knute aus,
der Partner wird zum Pate, und hin zum Leichenschmaus.

Denn dann trägt man zu Grabe, was alldieweil so stört,
nämlich die Volksherrschaft, die ist doch gar zu blöd.
Denn dieser Souverän, der nimmt die Lügen krumm,
und wählt nicht so wie Roland, das ist doch wirklich dumm.

Und trittst Du endlich ab, wo wendest Dich dann hin?
Sicher nicht nach Hessen, der Langmut ist dahin.
Oh Roland Koch von Hessen, Du großer Potentat,
wie sind wir Deiner Dienste so überdrüssig satt.



Zu singen zur Melodie von Oh König von Preußen von Hannes Wader, zu verstehen als Ergänzung zum vorigen Beitrag. (Für die schlechten Reime entschuldige ich mich ausdrücklich und in aller Form. Es ging leider auf die Schnelle nicht besser.)