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Oskar Lafontaine fordert 500 Euro pro Kind

Wie aus gut unterrichteter Quelle zu erfahren ist, lässt sich Oskar Lafontaine von Saarland-SPD-Chef Heiko Maas nicht die Butter vom Brot nehmen. Lafontaine betonte: „Wenn der Heiko 400 Euro pro Kind fordert, fordere ich halt 500. Wenn er erhöht, erhöhe ich auch. Dem werde ich schon zeigen, wer der Sozialste im ganzen Land ist.“ In einer ersten Reaktion zeigte sich Heiko Maas empört über den „unerträglichen Populismus“ von Lafontaine: „Das kann ja wohl nicht sein, so geht es nicht. Das war meine Idee, mein Thema - dieser elende Ideenräuber. Duzen darf mich dieser Wicht sowieso nicht, dafür fehlt ihm die Lizenz als Parteimitglied.“ Anlässlich dieses Zwischenfalls soll sich ein SPD-Sonderparteitag mit der Streitfrage beschäftigen, ob ehemalige SPD-Mitglieder noch immer das Recht haben, SPD-Mitglieder zu duzen, ob das temporäre Recht quasi zum Gewohnheitsrecht werden kann.

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Totale und geschützte Freiheit: GPL und BSD

Der Platzhirsch unter den Freie-Software-Lizenzen ist die GPL, die GNU General Public Licence. Sie wurde hauptsächtlich von Richard Stallman geschrieben, dem Gründer des GNU-Projekts, und kann ohne Übertreibung als „größter Hack in der Geschichte des Urheberrechts“ bezeichnet werden.

Die GPL hat das Ziel, so viel Software wie möglich zu Freier Software zu machen; die Entscheidung, die GPL zu verwenden, ist somit auch immer ein Stück weit ideologisch motiviert. Im Gegensatz zur GPL haben BSD-artige Lizenzen kein Copyleft; dies bedeutet, dass davon abgeleitete Software nicht unter der gleichen Lizenz stehen muss. GPL-geschützte Software hingegen macht jegliches Programm, das auf GPL-Quelltext zurückgreift, ebenfalls zu GPL-Software. Diese Eigenschaft wird von Microsoft gerne als „virusartig“ und Linux als „Krebsgeschwür“ beschrieben. Im Grunde genommen die übliche Mircosoft’sche FUD-Politik, die das Ziel hat, gezielt Fehlinformationen zu verstreuen und potenzielle Nutzer abzuschrecken. E…

Zur Zusammenarbeit von CDU und Linkspartei

Weil gerade auf Twitter einige CDU-Nachwuchspolitiker vor Kraft kaum mehr laufen können und rumproleten, dass es niemals auch nur irgendeine Zusammenarbeit zwischen CDU und Linkspartei gäbe, erlaube ich mir, auf einen schon etwas älteren Blog-Eintrag von Michael Neumann hinzuweisen:
In Zwickau sind Absprachen zwischen CDU und Linkspartei Alltag. So wurde der Zwickauer Bevölkerung in einer Zeitungsanzeige, in der die CDU gemeinsam mit der Linkspartei sowie der „AG Zwickau“ (Wählervereinigung) für die Streichung von zwei der fünf Beigeordnetenposten warb, mitgeteilt: „Diese drei Fraktionen vertreten (…) den überwiegenden politischen Willen und sind gemeinsam in der Lage, diesen in Beschlüsse münden zu lassen.“ (Wochenspiegel, 23.4.2008, FAZ, 10.6.2008).

In Cottbus kandidierte im Oktober 2006 der CDU-Politiker Holger Kelch unter dem Dach eines Wahlbündnisses mit der damaligen Linkspartei.PDS für das Amt des Oberbürgermeisters. Er verlor zwar gegen den Kandidaten der SPD, Frank Szymanski. D…

BADABOOM!