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Oskar Lafontaine fordert 500 Euro pro Kind

Wie aus gut unterrichteter Quelle zu erfahren ist, lässt sich Oskar Lafontaine von Saarland-SPD-Chef Heiko Maas nicht die Butter vom Brot nehmen. Lafontaine betonte: „Wenn der Heiko 400 Euro pro Kind fordert, fordere ich halt 500. Wenn er erhöht, erhöhe ich auch. Dem werde ich schon zeigen, wer der Sozialste im ganzen Land ist.“ In einer ersten Reaktion zeigte sich Heiko Maas empört über den „unerträglichen Populismus“ von Lafontaine: „Das kann ja wohl nicht sein, so geht es nicht. Das war meine Idee, mein Thema - dieser elende Ideenräuber. Duzen darf mich dieser Wicht sowieso nicht, dafür fehlt ihm die Lizenz als Parteimitglied.“ Anlässlich dieses Zwischenfalls soll sich ein SPD-Sonderparteitag mit der Streitfrage beschäftigen, ob ehemalige SPD-Mitglieder noch immer das Recht haben, SPD-Mitglieder zu duzen, ob das temporäre Recht quasi zum Gewohnheitsrecht werden kann.

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Schöffen leben gefährlich

Der Artikel ist zwar noch etwas älter vom 13.3., aber so skurril, dass ich geradezu darauf verweisen muss : Seit rund fünf Jahren arbeitet der Pensionär Peter Wenske-Wallner als ehrenamtlicher Schöffe am Amtsgericht Mainz. Zu Beginn jeden Jahres, so auch in 2007, erhielt er seine Liste mit den möglichen Terminen. Diesen folgen dann konkrete Einladungen, jeweils zweifach per Post und per Bote. So erreichte ihn auch die Einladung zum Gerichtstermin am 23. Oktober 2007. Und dann passierte Wenske-Wallner ein Versehen: Er trug diesen Termin in seinem persönlichen Kalender auf den 24. Oktober ein. [...] Nach nicht weniger als gut 15 Monaten, datiert vom 5. Februar 2009, traf an Wenske-Wallners Privatadresse ein Brief mit der Mitteilung eines “Kostenbeschlusses“ ein, ein paar Tage später der Kostenbescheid über genau 803,50 Euro. Per E-Mail teilte er unverzüglich mit, dass er lieber in das Gefängnis geht. Denn die Geldstrafe liegt höher als seine monatliche Nettorente. Nachdem er dies auch no

Präsident Obama umarmt Gabrielle Giffords

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