Direkt zum Hauptbereich

Oskar Lafontaine fordert 500 Euro pro Kind

Wie aus gut unterrichteter Quelle zu erfahren ist, lässt sich Oskar Lafontaine von Saarland-SPD-Chef Heiko Maas nicht die Butter vom Brot nehmen. Lafontaine betonte: „Wenn der Heiko 400 Euro pro Kind fordert, fordere ich halt 500. Wenn er erhöht, erhöhe ich auch. Dem werde ich schon zeigen, wer der Sozialste im ganzen Land ist.“ In einer ersten Reaktion zeigte sich Heiko Maas empört über den „unerträglichen Populismus“ von Lafontaine: „Das kann ja wohl nicht sein, so geht es nicht. Das war meine Idee, mein Thema - dieser elende Ideenräuber. Duzen darf mich dieser Wicht sowieso nicht, dafür fehlt ihm die Lizenz als Parteimitglied.“ Anlässlich dieses Zwischenfalls soll sich ein SPD-Sonderparteitag mit der Streitfrage beschäftigen, ob ehemalige SPD-Mitglieder noch immer das Recht haben, SPD-Mitglieder zu duzen, ob das temporäre Recht quasi zum Gewohnheitsrecht werden kann.

Beliebte Posts aus diesem Blog

Präsident Obama umarmt Gabrielle Giffords

Quelle

BADABOOM!

Zur Zusammenarbeit von CDU und Linkspartei

Weil gerade auf Twitter einige CDU-Nachwuchspolitiker vor Kraft kaum mehr laufen können und rumproleten, dass es niemals auch nur irgendeine Zusammenarbeit zwischen CDU und Linkspartei gäbe, erlaube ich mir, auf einen schon etwas älteren Blog-Eintrag von Michael Neumann hinzuweisen : In Zwickau sind Absprachen zwischen CDU und Linkspartei Alltag. So wurde der Zwickauer Bevölkerung in einer Zeitungsanzeige, in der die CDU gemeinsam mit der Linkspartei sowie der „AG Zwickau“ (Wählervereinigung) für die Streichung von zwei der fünf Beigeordnetenposten warb, mitgeteilt: „Diese drei Fraktionen vertreten (…) den überwiegenden politischen Willen und sind gemeinsam in der Lage, diesen in Beschlüsse münden zu lassen.“ (Wochenspiegel, 23.4.2008, FAZ, 10.6.2008). In Cottbus kandidierte im Oktober 2006 der CDU-Politiker Holger Kelch unter dem Dach eines Wahlbündnisses mit der damaligen Linkspartei.PDS für das Amt des Oberbürgermeisters. Er verlor zwar gegen den Kandidaten der SPD, Frank Szymanski.