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Scheißjob, kaum Lohn: Gute Arbeit?

Der Sieger des SPD-Videowettbewerbs im Rahmen der Kampagne „Gute Arbeit!“ belegt eindrücklich, mit wie wenig Geld hart arbeitende Menschen auskommen müssen, die sich auch für einfachste und widerlichste Arbeiten nicht zu schade sind: 830 Euro brutto sind einfach nicht genug für eine Frau, die öffentliche Toiletten putzen muss.

Die Jury hat sich ihre Aufgabe sicher nicht leicht gemacht, am Sieger indessen gibt es nicht viel zu meckern: gut gemacht, Botschaft perfekt vermittelt, sehr emotional. Dabei nicht zu lang und auch nicht langweilig, auch wenn es mittlerweile fast schon ein bisschen gezwungen wirkt, auf Teufel komm raus die Filmmusik aus „Spiel mir das Lied vom Tod“ verwenden zu müssen. (Dass die Protagonistin einen Mini fährt, finde ich so dramatisch nicht - ob sie ihn nun gewonnen, sich ihn am Munde abgespart hat oder ob es einfach nur eine schlecht gewählte Requisite war: an der Tatsache, dass 830 Euro verdammt wenig Geld sind, ändert das überhaupt nichts.)

Wie auch immer: das Video ist gut, Tino Schwanemann und Stefanie Paul haben verdient gewonnen:

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Quelle

BADABOOM!

Zur Zusammenarbeit von CDU und Linkspartei

Weil gerade auf Twitter einige CDU-Nachwuchspolitiker vor Kraft kaum mehr laufen können und rumproleten, dass es niemals auch nur irgendeine Zusammenarbeit zwischen CDU und Linkspartei gäbe, erlaube ich mir, auf einen schon etwas älteren Blog-Eintrag von Michael Neumann hinzuweisen : In Zwickau sind Absprachen zwischen CDU und Linkspartei Alltag. So wurde der Zwickauer Bevölkerung in einer Zeitungsanzeige, in der die CDU gemeinsam mit der Linkspartei sowie der „AG Zwickau“ (Wählervereinigung) für die Streichung von zwei der fünf Beigeordnetenposten warb, mitgeteilt: „Diese drei Fraktionen vertreten (…) den überwiegenden politischen Willen und sind gemeinsam in der Lage, diesen in Beschlüsse münden zu lassen.“ (Wochenspiegel, 23.4.2008, FAZ, 10.6.2008). In Cottbus kandidierte im Oktober 2006 der CDU-Politiker Holger Kelch unter dem Dach eines Wahlbündnisses mit der damaligen Linkspartei.PDS für das Amt des Oberbürgermeisters. Er verlor zwar gegen den Kandidaten der SPD, Frank Szymanski.