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Zur Abwechslung mal was zum Lachen

Günter Nooke von der CDU, Menschenrechtsbeauftragter der Bundesregierung, stellt selbstkritisch fest: „Ich war kürzlich im Jemen. Da fördern wir die Wasserversorgung. Besonders intensiv bewässert werden aber die Kat-Pflanzen, Rauschmittel also. Das ist nun wirklich keine sinnvolle Entwicklungshilfe. Da könnten wir dann gleich ein Suchtmittelbekämpfungsprogramm dranhängen.“ Es entbehrt nicht einer gewissen Komik, wenn ein Christdemokrat, die bekanntlich bei Drogenmissbrauch überhaupt kein Pardon kennen, feststellen muss, dass die Bundesregierung eben diesen Drogenmissbrauch im Ausland fördert. Manchmal tut es gut, über derlei Kleinigkeiten lachen zu können.

PS: Die Idee, das Außen- und das Entwicklungshilfeministerium zusammen zu legen, mag so verkehrt nicht sein - wäre jedoch eines der Ministerien in der Hand der CDU und nicht etwa beide bei der SPD, hätte Herr Nooke meiner Meinung nach kaum diesen Vorschlag gemacht.

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Totale und geschützte Freiheit: GPL und BSD

Der Platzhirsch unter den Freie-Software-Lizenzen ist die GPL, die GNU General Public Licence. Sie wurde hauptsächtlich von Richard Stallman geschrieben, dem Gründer des GNU-Projekts, und kann ohne Übertreibung als „größter Hack in der Geschichte des Urheberrechts“ bezeichnet werden. Die GPL hat das Ziel, so viel Software wie möglich zu Freier Software zu machen; die Entscheidung, die GPL zu verwenden, ist somit auch immer ein Stück weit ideologisch motiviert. Im Gegensatz zur GPL haben BSD-artige Lizenzen kein Copyleft; dies bedeutet, dass davon abgeleitete Software nicht unter der gleichen Lizenz stehen muss. GPL-geschützte Software hingegen macht jegliches Programm, das auf GPL-Quelltext zurückgreift, ebenfalls zu GPL-Software. Diese Eigenschaft wird von Microsoft gerne als „virusartig“ und Linux als „Krebsgeschwür“ beschrieben. Im Grunde genommen die übliche Mircosoft’sche FUD-Politik , die das Ziel hat, gezielt Fehlinformationen zu verstreuen und potenzielle Nutzer abzuschrecken