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Zur Abwechslung mal was zum Lachen

Günter Nooke von der CDU, Menschenrechtsbeauftragter der Bundesregierung, stellt selbstkritisch fest: „Ich war kürzlich im Jemen. Da fördern wir die Wasserversorgung. Besonders intensiv bewässert werden aber die Kat-Pflanzen, Rauschmittel also. Das ist nun wirklich keine sinnvolle Entwicklungshilfe. Da könnten wir dann gleich ein Suchtmittelbekämpfungsprogramm dranhängen.“ Es entbehrt nicht einer gewissen Komik, wenn ein Christdemokrat, die bekanntlich bei Drogenmissbrauch überhaupt kein Pardon kennen, feststellen muss, dass die Bundesregierung eben diesen Drogenmissbrauch im Ausland fördert. Manchmal tut es gut, über derlei Kleinigkeiten lachen zu können.

PS: Die Idee, das Außen- und das Entwicklungshilfeministerium zusammen zu legen, mag so verkehrt nicht sein - wäre jedoch eines der Ministerien in der Hand der CDU und nicht etwa beide bei der SPD, hätte Herr Nooke meiner Meinung nach kaum diesen Vorschlag gemacht.

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Zur Zusammenarbeit von CDU und Linkspartei

Weil gerade auf Twitter einige CDU-Nachwuchspolitiker vor Kraft kaum mehr laufen können und rumproleten, dass es niemals auch nur irgendeine Zusammenarbeit zwischen CDU und Linkspartei gäbe, erlaube ich mir, auf einen schon etwas älteren Blog-Eintrag von Michael Neumann hinzuweisen : In Zwickau sind Absprachen zwischen CDU und Linkspartei Alltag. So wurde der Zwickauer Bevölkerung in einer Zeitungsanzeige, in der die CDU gemeinsam mit der Linkspartei sowie der „AG Zwickau“ (Wählervereinigung) für die Streichung von zwei der fünf Beigeordnetenposten warb, mitgeteilt: „Diese drei Fraktionen vertreten (…) den überwiegenden politischen Willen und sind gemeinsam in der Lage, diesen in Beschlüsse münden zu lassen.“ (Wochenspiegel, 23.4.2008, FAZ, 10.6.2008). In Cottbus kandidierte im Oktober 2006 der CDU-Politiker Holger Kelch unter dem Dach eines Wahlbündnisses mit der damaligen Linkspartei.PDS für das Amt des Oberbürgermeisters. Er verlor zwar gegen den Kandidaten der SPD, Frank Szymanski.