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Helmut Schmidt für Atomkraft?

Erstaunlich, welches Argument bei Helmut Schmidt nun herhalten muss für seine Begründung, warum Deutschland irgendwann wieder aus dem Ausstieg austeigen muss: alle machen es, also warum wir eigentlich nicht. Da drängt sich mir ein bestimmter Vergleich geradezu zwingend auf, den wohl schon jeder mal von seinen Eltern gehört hat: Wenn alle von der Brücke springen, sollen wir dann auch springen?

Schade, dass Helmut Schmidt in so vielen Bereichen absolut unbelehrbar geblieben ist. Die Risiken der Atomkraft tut er einfach lockerleicht ab und ist sich auch nicht zu schade, sie mit den Risiken in der Liebe zu vergleichen. Ich mag Helmut Schmidt wirklich, hier jedoch hat er schlicht und ergreifend Unrecht. Was meiner Wertschätzung für ihn keinen Abbruch tut.

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Zur Zusammenarbeit von CDU und Linkspartei

Weil gerade auf Twitter einige CDU-Nachwuchspolitiker vor Kraft kaum mehr laufen können und rumproleten, dass es niemals auch nur irgendeine Zusammenarbeit zwischen CDU und Linkspartei gäbe, erlaube ich mir, auf einen schon etwas älteren Blog-Eintrag von Michael Neumann hinzuweisen : In Zwickau sind Absprachen zwischen CDU und Linkspartei Alltag. So wurde der Zwickauer Bevölkerung in einer Zeitungsanzeige, in der die CDU gemeinsam mit der Linkspartei sowie der „AG Zwickau“ (Wählervereinigung) für die Streichung von zwei der fünf Beigeordnetenposten warb, mitgeteilt: „Diese drei Fraktionen vertreten (…) den überwiegenden politischen Willen und sind gemeinsam in der Lage, diesen in Beschlüsse münden zu lassen.“ (Wochenspiegel, 23.4.2008, FAZ, 10.6.2008). In Cottbus kandidierte im Oktober 2006 der CDU-Politiker Holger Kelch unter dem Dach eines Wahlbündnisses mit der damaligen Linkspartei.PDS für das Amt des Oberbürgermeisters. Er verlor zwar gegen den Kandidaten der SPD, Frank Szymanski.