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Merkel und die Unionsfraktion haben recht

Unglaublich, dass ich das mal schreibe, aber: Merkel und die Unionsfraktion haben schlicht und ergreifend recht, ein schärferes Einschreiten des Gesetzgebers bei (aktiver) Sterbehilfe ist absolut wünschenswert. Ich finde es nicht im Mindesten liberal, mit den Sorgen und Ängsten kranker und alter Menschen Stimmung zu machen. Wer Selbstmord begehen möchte, braucht dafür keine Selbstmordtäter - sofern dieser Tatbestand nicht abgedeckt wird vom Gesetz, ist er dringend aufzunehmen. Jeder Mensch hat ein Recht darauf, in Würde alt zu werden und sollte sich nicht von einer auf Leistung fixierten Gesellschaft bedrängt fühlen, Selbstmord zu begehen. Für todkranke Menschen gibt es die Möglichkeit der Palliativmedizin, außerdem gibt es Hospize, die einen angemessenen und würdevollen Tod im Kreis der Familie ermöglichen.

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Schöffen leben gefährlich

Der Artikel ist zwar noch etwas älter vom 13.3., aber so skurril, dass ich geradezu darauf verweisen muss : Seit rund fünf Jahren arbeitet der Pensionär Peter Wenske-Wallner als ehrenamtlicher Schöffe am Amtsgericht Mainz. Zu Beginn jeden Jahres, so auch in 2007, erhielt er seine Liste mit den möglichen Terminen. Diesen folgen dann konkrete Einladungen, jeweils zweifach per Post und per Bote. So erreichte ihn auch die Einladung zum Gerichtstermin am 23. Oktober 2007. Und dann passierte Wenske-Wallner ein Versehen: Er trug diesen Termin in seinem persönlichen Kalender auf den 24. Oktober ein. [...] Nach nicht weniger als gut 15 Monaten, datiert vom 5. Februar 2009, traf an Wenske-Wallners Privatadresse ein Brief mit der Mitteilung eines “Kostenbeschlusses“ ein, ein paar Tage später der Kostenbescheid über genau 803,50 Euro. Per E-Mail teilte er unverzüglich mit, dass er lieber in das Gefängnis geht. Denn die Geldstrafe liegt höher als seine monatliche Nettorente. Nachdem er dies auch no

Präsident Obama umarmt Gabrielle Giffords

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