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Mittwoch, 2. Juli 2008

Metzger und die CDU. Hoffentlich der letzte Teil.

Glück für die Menschen in Biberach: die Delegierten der CDU Biberach haben sich gegen Oswald Metzger, den ehemaligen Grünen und INSM-Vertreter, entschieden, und stattdessen lieber ihren Kreisvorsitzenden für die Bundestagswahl nominiert. Wir anderen Bundesbürger werden von Oswald Metzger natürlich nicht verschont bleiben, er wird schon einen Weg finden, uns wieder auf die Nerven zu gehen, soviel ist sicher. Ob er wieder unsägliche Attacken gegen die Ärmsten der Armen ausführen wird oder blödsinniges Zeug zum angeblichen Reformstau in Deutschland von sich geben wird, bleibt abzuwarten. Wahrscheinlich muss man Typen wie ihn einfach ertragen und es akzeptieren, dass sich ein profilierungssüchtiger Egomane so aufspielt, als ob er der Größte wäre. Unsere Talkshow-Demokratie befördert dieses Verhalten natürlich: gute und richtige Sachpolitik ist schwer zu vermitteln und mitunter nicht sehr sexy, griffige Parolen sind es jedoch umso mehr - und bringen auch noch ordentlich Quote. Oswald Metzger ist ein Produkt unserer Medienwelt - wir werden künftig eher mehr als weniger dieser Metzgers haben. Politik für die Menschen ist diesen Figuren egal, es geht nur um das eigene Wohl und das eigene Ego. Die Biberacher CDU-Mitglieder haben dies erkannt, dafür gebührt ihnen Respekt und Anerkennung.

PS: Bei der Entscheidung der Mitglieder dürfte sicherlich auch die Entscheidung des bisherigen CDU-Bundestagsabgeordneten für Biberach, Franz Romer, eine Rolle gespielt haben, der deutlich gemacht hat, dass er sich Metzger nicht als seinen Nachfolger wünsche. Ich kann den Mann verstehen, vor allem unter dem Gesichtspunkt, dass Metzger im Kreistag laut Romer für die Region [Biberach] mehr verhindert als auf den Weg gebracht habe. Ein durchaus hartes Urteil - insofern wäre es fast schon einem Affront gleichgekommen, Metzger trotz dieser Äußerungen zu nominieren.