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Zum Zustand der SPD

Ganz kurz meine Gedanken zum Zustand der SPD, ausgelöst durch einen Eintrag bei den Bissigen Liberalen:
Ich persönlich gehe nach wie vor davon aus, dass Kurt Beck als Kanzlerkandidat antritt - sofern er es überhaupt noch will. Die paar Putsch-Willigen trauen sich ja doch nicht aus ihrem Versteck; mit der Presse reden und aus dem Hinterhalt schießen, das ist leicht, das bekommen sie hin, aber die offene Konfrontation suchen? Klappt wohl nicht.

Vergleiche mit der Vergangenheit sind schwierig, da die SPD damals noch nicht derart wie heute voll als bürgerliche Partei angekommen war: dass Adenauer bspw. einen Mann wie Willy Brandt als Exilanten und von unsicherer Herkunft schmähen konnte, das ist heute undenkbar. Die Republik hat sich verändert, mit ihr auch die SPD. Trotzdem mache ich mir keine Sorgen um die Zukunft der SPD - ich gehe davon aus, dass die SPD bei der Bundestagswahl nach einer wahren Materialschlacht ein ähnliches Ergebnis wie bei der letzten Wahl einfahren wird. Wahlen werden nicht in Umfragen gewonnen, sondern am Wahltag. Sobald die SPD ihre Linie gefunden hat und es klar ist, wer gegen Frau Merkel antritt, kann man produktiv weiterarbeiten. Bis dahin übe ich mich in Geduld.

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Totale und geschützte Freiheit: GPL und BSD

Der Platzhirsch unter den Freie-Software-Lizenzen ist die GPL, die GNU General Public Licence. Sie wurde hauptsächtlich von Richard Stallman geschrieben, dem Gründer des GNU-Projekts, und kann ohne Übertreibung als „größter Hack in der Geschichte des Urheberrechts“ bezeichnet werden.

Die GPL hat das Ziel, so viel Software wie möglich zu Freier Software zu machen; die Entscheidung, die GPL zu verwenden, ist somit auch immer ein Stück weit ideologisch motiviert. Im Gegensatz zur GPL haben BSD-artige Lizenzen kein Copyleft; dies bedeutet, dass davon abgeleitete Software nicht unter der gleichen Lizenz stehen muss. GPL-geschützte Software hingegen macht jegliches Programm, das auf GPL-Quelltext zurückgreift, ebenfalls zu GPL-Software. Diese Eigenschaft wird von Microsoft gerne als „virusartig“ und Linux als „Krebsgeschwür“ beschrieben. Im Grunde genommen die übliche Mircosoft’sche FUD-Politik, die das Ziel hat, gezielt Fehlinformationen zu verstreuen und potenzielle Nutzer abzuschrecken. E…

Zur Zusammenarbeit von CDU und Linkspartei

Weil gerade auf Twitter einige CDU-Nachwuchspolitiker vor Kraft kaum mehr laufen können und rumproleten, dass es niemals auch nur irgendeine Zusammenarbeit zwischen CDU und Linkspartei gäbe, erlaube ich mir, auf einen schon etwas älteren Blog-Eintrag von Michael Neumann hinzuweisen:
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In Cottbus kandidierte im Oktober 2006 der CDU-Politiker Holger Kelch unter dem Dach eines Wahlbündnisses mit der damaligen Linkspartei.PDS für das Amt des Oberbürgermeisters. Er verlor zwar gegen den Kandidaten der SPD, Frank Szymanski. D…

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