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FDP. Die Heimat der Unerwünschten

Ist es nicht irgendwie seltsam, dass die FDP und ihre Mitglieder ständig bei anderen Parteien unerwünschte Mitglieder abwerben will? Oswald Metzger bekam umgehend eine dringliche Einladung, ihm wurde gar teilweise ein sicherer Listenplatz in Aussicht gestellt; Teile der FDP-Basis starteten eine Initiative, ihn in die FDP zu holen. Es wird gehofft, dass Friedrich Merz doch noch zur FDP kommt, nachdem ihm die CDU ja so übel mitgespielt hat. Und nun, nach dem Ausschluss Wolfgang Clements aus der SPD, kommt die FDP schon wieder an und will ein neues prominentes Mitglied werben.

Ich kann ja verstehen, dass die FDP ein bisschen neidisch auf die anderen Parteien und ihr Personal ist - die FDP scheint ja nur aus Westerwelle & Westerwelle zu bestehen. Aber wäre es nicht sinnvoller, eigenes Spitzenpersonal zu fördern, statt ständig zu versuchen, Politprominenz anderer Parteien abzuwerben? Die FDP wird langsam zum Sammelbecken für die Enttäuschten - war das nicht eigentlich der Job der Linkspartei? Sehe ich da gewisse Fusionsoptionen?

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Quelle

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Zur Zusammenarbeit von CDU und Linkspartei

Weil gerade auf Twitter einige CDU-Nachwuchspolitiker vor Kraft kaum mehr laufen können und rumproleten, dass es niemals auch nur irgendeine Zusammenarbeit zwischen CDU und Linkspartei gäbe, erlaube ich mir, auf einen schon etwas älteren Blog-Eintrag von Michael Neumann hinzuweisen : In Zwickau sind Absprachen zwischen CDU und Linkspartei Alltag. So wurde der Zwickauer Bevölkerung in einer Zeitungsanzeige, in der die CDU gemeinsam mit der Linkspartei sowie der „AG Zwickau“ (Wählervereinigung) für die Streichung von zwei der fünf Beigeordnetenposten warb, mitgeteilt: „Diese drei Fraktionen vertreten (…) den überwiegenden politischen Willen und sind gemeinsam in der Lage, diesen in Beschlüsse münden zu lassen.“ (Wochenspiegel, 23.4.2008, FAZ, 10.6.2008). In Cottbus kandidierte im Oktober 2006 der CDU-Politiker Holger Kelch unter dem Dach eines Wahlbündnisses mit der damaligen Linkspartei.PDS für das Amt des Oberbürgermeisters. Er verlor zwar gegen den Kandidaten der SPD, Frank Szymanski.