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FDP. Die Heimat der Unerwünschten

Ist es nicht irgendwie seltsam, dass die FDP und ihre Mitglieder ständig bei anderen Parteien unerwünschte Mitglieder abwerben will? Oswald Metzger bekam umgehend eine dringliche Einladung, ihm wurde gar teilweise ein sicherer Listenplatz in Aussicht gestellt; Teile der FDP-Basis starteten eine Initiative, ihn in die FDP zu holen. Es wird gehofft, dass Friedrich Merz doch noch zur FDP kommt, nachdem ihm die CDU ja so übel mitgespielt hat. Und nun, nach dem Ausschluss Wolfgang Clements aus der SPD, kommt die FDP schon wieder an und will ein neues prominentes Mitglied werben.

Ich kann ja verstehen, dass die FDP ein bisschen neidisch auf die anderen Parteien und ihr Personal ist - die FDP scheint ja nur aus Westerwelle & Westerwelle zu bestehen. Aber wäre es nicht sinnvoller, eigenes Spitzenpersonal zu fördern, statt ständig zu versuchen, Politprominenz anderer Parteien abzuwerben? Die FDP wird langsam zum Sammelbecken für die Enttäuschten - war das nicht eigentlich der Job der Linkspartei? Sehe ich da gewisse Fusionsoptionen?

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Der Artikel ist zwar noch etwas älter vom 13.3., aber so skurril, dass ich geradezu darauf verweisen muss : Seit rund fünf Jahren arbeitet der Pensionär Peter Wenske-Wallner als ehrenamtlicher Schöffe am Amtsgericht Mainz. Zu Beginn jeden Jahres, so auch in 2007, erhielt er seine Liste mit den möglichen Terminen. Diesen folgen dann konkrete Einladungen, jeweils zweifach per Post und per Bote. So erreichte ihn auch die Einladung zum Gerichtstermin am 23. Oktober 2007. Und dann passierte Wenske-Wallner ein Versehen: Er trug diesen Termin in seinem persönlichen Kalender auf den 24. Oktober ein. [...] Nach nicht weniger als gut 15 Monaten, datiert vom 5. Februar 2009, traf an Wenske-Wallners Privatadresse ein Brief mit der Mitteilung eines “Kostenbeschlusses“ ein, ein paar Tage später der Kostenbescheid über genau 803,50 Euro. Per E-Mail teilte er unverzüglich mit, dass er lieber in das Gefängnis geht. Denn die Geldstrafe liegt höher als seine monatliche Nettorente. Nachdem er dies auch no

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