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Haderthauer dreht am Rad

Unglaublich, aber wahr: Frau Generalsekretärin Haderthauer von der CSU erdreistet sich zu behaupten, unter Friedensnobelpreisträger Willy Brandt hätten sich Sozialdemokraten vom Gedanken an die Wiedervereinigung verabschiedet. Diktator-Versteher Franz Josef Strauß bekommt von ihr einen Blankoscheck ausgestellt und der beste und aufrichtigste Kanzler der Bundesrepublik wird mit Schmutz beworfen.

Dass sie die SPD als nützlichen Idioten ganz im Sinne Lenins bezeichnet, geschenkt. Ich erwarte von Frau Haderthauer nichts mehr, seit sie sich entblödet hat, Kurt Becks Besuch eines Stasi-Gefängnisses als Heuchelei zu bezeichnen.

Aber der Versuch, das Andenken an Willy Brandt derart zu beschädigen, der toppt alles.

Der CSU muss der Arsch wirklich auf Grundeis gehen, wenn zu derlei Holzhammermethoden gegriffen werden muss. Es stimmt wohl wirklich: Wie der Herr, so sein Gescherr.

Nun sind die Wähler in Bayern am Zug: so ein demokratiefeindliches Geschwätz darf nicht ungestraft bleiben. Hier muss man auch die FDP scharf im Auge behalten: Es wäre eine Schande, würde die FDP mit solchen Leuten koalieren. Das hat nichts mehr mit Wahlkampf zu tun, das ist einfach nur erbärmlich.

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Zur Zusammenarbeit von CDU und Linkspartei

Weil gerade auf Twitter einige CDU-Nachwuchspolitiker vor Kraft kaum mehr laufen können und rumproleten, dass es niemals auch nur irgendeine Zusammenarbeit zwischen CDU und Linkspartei gäbe, erlaube ich mir, auf einen schon etwas älteren Blog-Eintrag von Michael Neumann hinzuweisen : In Zwickau sind Absprachen zwischen CDU und Linkspartei Alltag. So wurde der Zwickauer Bevölkerung in einer Zeitungsanzeige, in der die CDU gemeinsam mit der Linkspartei sowie der „AG Zwickau“ (Wählervereinigung) für die Streichung von zwei der fünf Beigeordnetenposten warb, mitgeteilt: „Diese drei Fraktionen vertreten (…) den überwiegenden politischen Willen und sind gemeinsam in der Lage, diesen in Beschlüsse münden zu lassen.“ (Wochenspiegel, 23.4.2008, FAZ, 10.6.2008). In Cottbus kandidierte im Oktober 2006 der CDU-Politiker Holger Kelch unter dem Dach eines Wahlbündnisses mit der damaligen Linkspartei.PDS für das Amt des Oberbürgermeisters. Er verlor zwar gegen den Kandidaten der SPD, Frank Szymanski.