Navigation

Freitag, 22. August 2008

Haderthauer dreht am Rad

Unglaublich, aber wahr: Frau Generalsekretärin Haderthauer von der CSU erdreistet sich zu behaupten, unter Friedensnobelpreisträger Willy Brandt hätten sich Sozialdemokraten vom Gedanken an die Wiedervereinigung verabschiedet. Diktator-Versteher Franz Josef Strauß bekommt von ihr einen Blankoscheck ausgestellt und der beste und aufrichtigste Kanzler der Bundesrepublik wird mit Schmutz beworfen.

Dass sie die SPD als nützlichen Idioten ganz im Sinne Lenins bezeichnet, geschenkt. Ich erwarte von Frau Haderthauer nichts mehr, seit sie sich entblödet hat, Kurt Becks Besuch eines Stasi-Gefängnisses als Heuchelei zu bezeichnen.

Aber der Versuch, das Andenken an Willy Brandt derart zu beschädigen, der toppt alles.

Der CSU muss der Arsch wirklich auf Grundeis gehen, wenn zu derlei Holzhammermethoden gegriffen werden muss. Es stimmt wohl wirklich: Wie der Herr, so sein Gescherr.

Nun sind die Wähler in Bayern am Zug: so ein demokratiefeindliches Geschwätz darf nicht ungestraft bleiben. Hier muss man auch die FDP scharf im Auge behalten: Es wäre eine Schande, würde die FDP mit solchen Leuten koalieren. Das hat nichts mehr mit Wahlkampf zu tun, das ist einfach nur erbärmlich.