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Hubertus Heil twittert, Spiegel Online basht

Es ist doch ein Kreuz mit den Medien: einerseits sollen die deutschen Politiker die neuen Medien nutzen und innovativ sein. Wenn es dann mal einer macht und wie Hubertus Heil vom Parteitag der Demokraten aus Denver twittert, dann ist es aber falsch und ein Anbiedern an die heutige Jugendsprache.

Robin hat völlig recht: man hat das Gefühl, heute sei mal zur Abwechslung nix Negatives über die SPD angestanden, also musste man aus einer Nichtigkeit eine Meldung machen.

Dass die Reaktionen bei Twitter quasi ausnahmslos positiv sind, interessiert bei Spiegel Online niemanden, stattdessen werden irgendwelche anonymen reiferen Genossen als Kronzeugen rangezogen.

Und dann werde ich auch noch falsch zitiert. Skandal!

Nachtrag, 21:17: Wolf Witte sieht hier ein grundlegendes Problem der Medien, da mittlerweile auch die SZ einen noch peinlicheren Artikel als SPON veröffentlicht hat.

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