Direkt zum Hauptbereich

Lesetipp: Das Wesen der heutigen FDP

Antibürokratieteam-Macher Joachim hat sich ein wenig über Sabine Leutheusser-Schnarrenberg geärgert, woraufhin ich meinen Eindruck vorbrachte, ich hätte das Gefühl, sie stünde heute eher außerhalb des gängigen FDP-Mainstreams. Das hingegen wollte Rayson von den Bissigen Liberalen nicht so stehen lassen und konterte mit einem Kurzabriss vom Wesen der heutigen FDP:
Demnach unterscheiden sich die “linken” von den “rechten” Liberalen angeblich darin, dass die einen füŕ Bürgerrechte eintreten und die anderen für den freien Markt. Dann wäre SLS “links” und Lambsdorff z.B. “rechts”.

Das ist allerdings Unfug. “FDP-Mainstream” ist, so sehr die besagten Linken sich das auch anders wünschen, beides. Und somit vertritt SLS, wie man nachlesen kann, ebenso marktwirtschaftliche Positionen (aber leider auch im Bereich der “geistigen Eigentums” ziemlich wettbewerbsfeindliche) wie Lambsdorff bürgerrechtliche.

Was allerdings den Eindruck bestätigen könnte, wären die Schwerpunkte. Aber die ergeben sich im Politikbetrieb fast zwangsläufig - nur die Topleute der Parteien “dürfen” sich zu allen Themen äußern und, was mindestens ebenso entscheidend ist, nur die werden auch danach gefragt.
Räumt mit ein paar Vorurteilen auf, meiner Meinung nach sehr lesenswert (die Diskussion zum ursprünglichen Beitrag ist es nicht minder).

Beliebte Posts aus diesem Blog

Präsident Obama umarmt Gabrielle Giffords

Quelle

BADABOOM!

Zur Zusammenarbeit von CDU und Linkspartei

Weil gerade auf Twitter einige CDU-Nachwuchspolitiker vor Kraft kaum mehr laufen können und rumproleten, dass es niemals auch nur irgendeine Zusammenarbeit zwischen CDU und Linkspartei gäbe, erlaube ich mir, auf einen schon etwas älteren Blog-Eintrag von Michael Neumann hinzuweisen : In Zwickau sind Absprachen zwischen CDU und Linkspartei Alltag. So wurde der Zwickauer Bevölkerung in einer Zeitungsanzeige, in der die CDU gemeinsam mit der Linkspartei sowie der „AG Zwickau“ (Wählervereinigung) für die Streichung von zwei der fünf Beigeordnetenposten warb, mitgeteilt: „Diese drei Fraktionen vertreten (…) den überwiegenden politischen Willen und sind gemeinsam in der Lage, diesen in Beschlüsse münden zu lassen.“ (Wochenspiegel, 23.4.2008, FAZ, 10.6.2008). In Cottbus kandidierte im Oktober 2006 der CDU-Politiker Holger Kelch unter dem Dach eines Wahlbündnisses mit der damaligen Linkspartei.PDS für das Amt des Oberbürgermeisters. Er verlor zwar gegen den Kandidaten der SPD, Frank Szymanski.