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Mehr Parlament, weniger Partei

Ein ausgewogener und gut durchdachter Artikel in der FAZ zur Situation in Hessen ist schon mal eine Erwähnung wert (via). Noch erwähnenswerter erscheint mir jedoch der Leserkommentar von Daniel Becker zu eben diesem Artikel zu sein, der von einem Mangel an politischer Phantasie spricht und für weniger Partei und mehr Parlament plädiert:
Ypsilantis Versuch, mit allen Mitteln Ministerpräsidentin zu werden, mag manchen peinlich und/oder riskant erscheinen; aber alle Kritiker und professionellen Politik-Spekulanten bleiben in ihren Überlegungen in der alteingefahrenen Parteienarithmetik gefangen. Wo steht denn geschrieben, daß eine Regierung stets DIESELBE politische Mehrheit im Parlament benötigt? Könnten die Parteien (oder besser noch: die einzelnen Abgeordeten, die ja nur ihrem Gewissen verpflichtet sind) nicht versuchen, gute Politik ohne auf Jahre festgefügte Kompromißbündnisse zu machen? Wechselnde Mehrheiten nach Sachlage! Dann könnte z.B. die FDP mit Grünen und SPD für ihr eigenes Programm in Sachen Einwanderung und Staatsangehörigkeit stimmen, anstatt sich (wie dereinst unter Kohl) dank ihrer Selbstankettung an die Union zum politisch-parlamentarischen Absurdium zu machen. Oder Ypsilanti könnte Ministerpräsidentin mit Hilfe der Linken werden, ohne deshalb wichtige Projekte wie den Flughafenausbau einem (Quasi-)Koalitionskalkül opfern zu müssen. Die Losung, liebe Co-Kommentatoren, lautet vielleicht besser nicht "weniger Partei", sondern "mehr Parlament"!

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Der Platzhirsch unter den Freie-Software-Lizenzen ist die GPL, die GNU General Public Licence. Sie wurde hauptsächtlich von Richard Stallman geschrieben, dem Gründer des GNU-Projekts, und kann ohne Übertreibung als „größter Hack in der Geschichte des Urheberrechts“ bezeichnet werden. Die GPL hat das Ziel, so viel Software wie möglich zu Freier Software zu machen; die Entscheidung, die GPL zu verwenden, ist somit auch immer ein Stück weit ideologisch motiviert. Im Gegensatz zur GPL haben BSD-artige Lizenzen kein Copyleft; dies bedeutet, dass davon abgeleitete Software nicht unter der gleichen Lizenz stehen muss. GPL-geschützte Software hingegen macht jegliches Programm, das auf GPL-Quelltext zurückgreift, ebenfalls zu GPL-Software. Diese Eigenschaft wird von Microsoft gerne als „virusartig“ und Linux als „Krebsgeschwür“ beschrieben. Im Grunde genommen die übliche Mircosoft’sche FUD-Politik , die das Ziel hat, gezielt Fehlinformationen zu verstreuen und potenzielle Nutzer abzuschrecken

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