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Prüderie in Deutschland

Ein Spieler des Bezirksligisten VfvB Ruhrort/Laar hat sich einen kleinen Scherz erlaubt und bei einem offiziellen Foto seiner Mannschaft seinen Penis präsentiert. Dieses Foto wurde dann auch tatsächlich in der Lokalzeitung abgedruckt. Keine sonderlich tiefsinnige Aktion, sondern wohl eher etwas infantil und peinlich.


Bild: NRZ (Hervorhebung von mir)

Aber wegen eines Dumme-Jungen-Streiches die Kriminalpolizei ermitteln zu lassen und und den armen Kerl auch noch zu sperren, das ist völlig übertrieben. Wo leben wir denn bitte? Sittenwidriges Verhalten, lächerlicher gehts kaum.

Wenn sich der zuständige Staatsanwalt nicht lächerlich machen will, beendet er die Ermittlungen bald. Der Junge ist schon genug gestraft, er dürfte die nächsten Jahre seinen Ruf weghaben.

Nachtrag, 12.21: Bild und Link zum Originalartikel hinzugefügt.

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Weil gerade auf Twitter einige CDU-Nachwuchspolitiker vor Kraft kaum mehr laufen können und rumproleten, dass es niemals auch nur irgendeine Zusammenarbeit zwischen CDU und Linkspartei gäbe, erlaube ich mir, auf einen schon etwas älteren Blog-Eintrag von Michael Neumann hinzuweisen : In Zwickau sind Absprachen zwischen CDU und Linkspartei Alltag. So wurde der Zwickauer Bevölkerung in einer Zeitungsanzeige, in der die CDU gemeinsam mit der Linkspartei sowie der „AG Zwickau“ (Wählervereinigung) für die Streichung von zwei der fünf Beigeordnetenposten warb, mitgeteilt: „Diese drei Fraktionen vertreten (…) den überwiegenden politischen Willen und sind gemeinsam in der Lage, diesen in Beschlüsse münden zu lassen.“ (Wochenspiegel, 23.4.2008, FAZ, 10.6.2008). In Cottbus kandidierte im Oktober 2006 der CDU-Politiker Holger Kelch unter dem Dach eines Wahlbündnisses mit der damaligen Linkspartei.PDS für das Amt des Oberbürgermeisters. Er verlor zwar gegen den Kandidaten der SPD, Frank Szymanski.

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