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Undenkbares

Für Wolfang Clement war es also undenkbar, dass er tatsächlich die Quittung für sein unsolidarisches Verhalten erhält. Nun, da haben wir wohl etwas gemeinsam: für mich war es auch undenkbar, dass ein ehemaliger SPD-Ministerpräsident und -Superminister zur Nichtwahl der eigenen Partei aufruft. Beides ist eingetroffen, das eine als Reaktion auf das andere. Clement verkennt Ursache und Wirkung, wenn er sich jetzt bitter beklagt und dabei völlig außer Acht lässt, dass er alle goldenen Brücken, die ihm während des Verfahrens gebaut wurden, sich völlig sicher wähnend abgebrochen hat.

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BADABOOM!

Zur Zusammenarbeit von CDU und Linkspartei

Weil gerade auf Twitter einige CDU-Nachwuchspolitiker vor Kraft kaum mehr laufen können und rumproleten, dass es niemals auch nur irgendeine Zusammenarbeit zwischen CDU und Linkspartei gäbe, erlaube ich mir, auf einen schon etwas älteren Blog-Eintrag von Michael Neumann hinzuweisen : In Zwickau sind Absprachen zwischen CDU und Linkspartei Alltag. So wurde der Zwickauer Bevölkerung in einer Zeitungsanzeige, in der die CDU gemeinsam mit der Linkspartei sowie der „AG Zwickau“ (Wählervereinigung) für die Streichung von zwei der fünf Beigeordnetenposten warb, mitgeteilt: „Diese drei Fraktionen vertreten (…) den überwiegenden politischen Willen und sind gemeinsam in der Lage, diesen in Beschlüsse münden zu lassen.“ (Wochenspiegel, 23.4.2008, FAZ, 10.6.2008). In Cottbus kandidierte im Oktober 2006 der CDU-Politiker Holger Kelch unter dem Dach eines Wahlbündnisses mit der damaligen Linkspartei.PDS für das Amt des Oberbürgermeisters. Er verlor zwar gegen den Kandidaten der SPD, Frank Szymanski.