Direkt zum Hauptbereich

Wolfgang: Grundsatzprogramm lesen!

Lieber Wolfgang, bevor Du Dich über fehlende Meinungsfreiheit innerhalb der SPD in Fragen der Atomenergie beklagst, solltest Du erstmal das Grundsatzprogramm lesen:
Die Atomspaltung erschien vielen als die große Hoffnung auf dauerhaft verfügbare Energie. Sie kann diese Hoffnungen nicht erfüllen. Ein atomarer Unfall gefährdet Millionen von Menschen. Der atomare Müll ist ein Gefahrenherd für Zehntausende von Jahren. Angesichts neuer terroristischer Bedrohungen ist die Atomwirtschaft eine Gefahrenquelle. Wir verwirklichen den Ausstieg aus der Atomkraft. (Hamburger Programm, S. 49)
Und bitte: nicht schon wieder mit dem Austritt drohen. Das hat im Dezember niemanden interessiert, und wird auch jetzt niemanden interessieren. Wenn Du dabei bleiben willst, gerne - willst Du lieber gehen, ist es auch recht. Weniger Ego, mehr Inhalt, das würde ich mir wünschen. Zuviel verlangt? Vermutlich schon.

Beliebte Posts aus diesem Blog

BADABOOM!

Präsident Obama umarmt Gabrielle Giffords

Quelle

Totale und geschützte Freiheit: GPL und BSD

Der Platzhirsch unter den Freie-Software-Lizenzen ist die GPL, die GNU General Public Licence. Sie wurde hauptsächtlich von Richard Stallman geschrieben, dem Gründer des GNU-Projekts, und kann ohne Übertreibung als „größter Hack in der Geschichte des Urheberrechts“ bezeichnet werden. Die GPL hat das Ziel, so viel Software wie möglich zu Freier Software zu machen; die Entscheidung, die GPL zu verwenden, ist somit auch immer ein Stück weit ideologisch motiviert. Im Gegensatz zur GPL haben BSD-artige Lizenzen kein Copyleft; dies bedeutet, dass davon abgeleitete Software nicht unter der gleichen Lizenz stehen muss. GPL-geschützte Software hingegen macht jegliches Programm, das auf GPL-Quelltext zurückgreift, ebenfalls zu GPL-Software. Diese Eigenschaft wird von Microsoft gerne als „virusartig“ und Linux als „Krebsgeschwür“ beschrieben. Im Grunde genommen die übliche Mircosoft’sche FUD-Politik , die das Ziel hat, gezielt Fehlinformationen zu verstreuen und potenzielle Nutzer abzuschrecken