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Prognose? Prognose!

Meine letzten Prognosen waren ja beeindruckend falsch, aber hey: irgendwann treffe ich auch mal was. Nachdem ich falsch lag mit der Vermutung, der SPD-Kanzlerkandidat würde erst im Oktober oder im November bestimmt, habe ich glatt noch eins draufgesetzt und war mir sicher, dass Müntefering kein hohes Parteiamt mehr anstreben würde.

In Ordnung, ich lag falsch. Und zwar nicht nur ein bisschen falsch, sondern völlig falsch. Total falsch. Aber da aller guten (?) Dinge bekanntlich drei sind, mache ich einfach mal weiter, als wäre nichts passiert: die Große Koalition wird die volle Legislaturperiode überstehen, vorgezogene Neuwahlen gibt es nicht.

Ob ich wieder falsch liege? Ich bin gespannt. Wie sehen das die werten Damen und Herren Kommentatoren?

(Freunde des schwarzen Humors kommen übrigens bei DonAlphons voll auf ihre Kosten.)

Nachtrag, 7.23 Uhr: Guido Westerwelle ist jedenfalls nicht meiner Meinung und fordert Neuwahlen. Aber eigentlich fände ich ein konstruktives Misstrauensvotum mit den Stimmen von  SPD, FDP und Grünen viel amüsanter, wenn ich so darüber nachdenke. Da würde Frau Merkel echt verdutzt gucken.

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Quelle

BADABOOM!

Zur Zusammenarbeit von CDU und Linkspartei

Weil gerade auf Twitter einige CDU-Nachwuchspolitiker vor Kraft kaum mehr laufen können und rumproleten, dass es niemals auch nur irgendeine Zusammenarbeit zwischen CDU und Linkspartei gäbe, erlaube ich mir, auf einen schon etwas älteren Blog-Eintrag von Michael Neumann hinzuweisen : In Zwickau sind Absprachen zwischen CDU und Linkspartei Alltag. So wurde der Zwickauer Bevölkerung in einer Zeitungsanzeige, in der die CDU gemeinsam mit der Linkspartei sowie der „AG Zwickau“ (Wählervereinigung) für die Streichung von zwei der fünf Beigeordnetenposten warb, mitgeteilt: „Diese drei Fraktionen vertreten (…) den überwiegenden politischen Willen und sind gemeinsam in der Lage, diesen in Beschlüsse münden zu lassen.“ (Wochenspiegel, 23.4.2008, FAZ, 10.6.2008). In Cottbus kandidierte im Oktober 2006 der CDU-Politiker Holger Kelch unter dem Dach eines Wahlbündnisses mit der damaligen Linkspartei.PDS für das Amt des Oberbürgermeisters. Er verlor zwar gegen den Kandidaten der SPD, Frank Szymanski.