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Klempner Joe

McCain muss ganz schön verzweifelt sein, all seine Hoffnungen an Klempner Joe zu hängen. Das Kalkül ist ja ganz nett, dem einfachen kleinen Mann von der Straße ein Gesicht zu verleihen. Das Problem ist nur, dass niemand McCain glaubt, Obama wolle die Steuern erhöhen. Und die Leute haben recht: es ist eine Verdrehung der Tatsachen.

Wenn jetzt nicht noch etwas extrem Ungewöhnliches passiert, dann ist die Wahl gelaufen und Obama fährt einen Erdrutschsieg ein. Ich hätte das vor ein paar Monaten nicht erwartet, bin aber sehr froh, mich getäuscht zu haben.

PS: Erstaunlich, dass gerade ein FAZ-Leser nicht versteht, warum die US-Wahl so wichtig ist für den Rest der Welt. Der amerikanische Präsident gilt als leader of the free world. Und ich fühle mich bedeutend wohler, wenn ein Demokrat am Steuer ist und kein Republikaner.

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Der Artikel ist zwar noch etwas älter vom 13.3., aber so skurril, dass ich geradezu darauf verweisen muss : Seit rund fünf Jahren arbeitet der Pensionär Peter Wenske-Wallner als ehrenamtlicher Schöffe am Amtsgericht Mainz. Zu Beginn jeden Jahres, so auch in 2007, erhielt er seine Liste mit den möglichen Terminen. Diesen folgen dann konkrete Einladungen, jeweils zweifach per Post und per Bote. So erreichte ihn auch die Einladung zum Gerichtstermin am 23. Oktober 2007. Und dann passierte Wenske-Wallner ein Versehen: Er trug diesen Termin in seinem persönlichen Kalender auf den 24. Oktober ein. [...] Nach nicht weniger als gut 15 Monaten, datiert vom 5. Februar 2009, traf an Wenske-Wallners Privatadresse ein Brief mit der Mitteilung eines “Kostenbeschlusses“ ein, ein paar Tage später der Kostenbescheid über genau 803,50 Euro. Per E-Mail teilte er unverzüglich mit, dass er lieber in das Gefängnis geht. Denn die Geldstrafe liegt höher als seine monatliche Nettorente. Nachdem er dies auch no

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Quelle

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