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SPONs Video-Doppelmoral

Wer ab und zu beim führenden Online-Nachrichtenportal Deutschlands (ja, leider immer noch SPIEGEL ONLINE) reinschaut, wird bemerken, dass SPON gerne Gebrauch von der Möglichkeit macht, Videos von YouTube, CNN oder sonstwoher einzubinden (aktuelles Beispiel: McCain/Palin in Comedy-Sendungen).

Der aufmerksame SPON-Leser wird aber auch schon festgestellt haben, dass das bei den ach so spannenden SPON-Videos nicht möglich ist.

Nun stellt man sich natürlich die Frage: warum? Ist die Angst bei den SPON-Machern wirklich so groß, ihre heiligen SPON-Videos könnten an ungeeignetem Ort eingebunden werden? Dass die LeserInnen nicht mehr zurückkehren könnten, sobald sie den einzigartigen SPON-Content auch anderswo bekommen?

Ich finde das peinlich. Einerseits bedient sich das größte Online-Nachrichtenportal Deutschlands schamlos an den Inhalten amerikanischer Sender (völlig richtig, dafür stellen sie diese ja auch zur Verfügung), andererseits jedoch will man auf keinen Fall etwas zurückgeben.

Videos einbinden? Da könnte ja jeder kommen! Aber immerhin: man kann Videos direkt verlinken. Nicht schön, aber selten.

(Von den SPON-Pseudo-Blogs will ich gar nicht erst sprechen. So viel Reichweite, so viele Optionen. Und so wenig Mut. Da ist man bei WELT ONLINE wirklich viel weiter.)

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Zur Zusammenarbeit von CDU und Linkspartei

Weil gerade auf Twitter einige CDU-Nachwuchspolitiker vor Kraft kaum mehr laufen können und rumproleten, dass es niemals auch nur irgendeine Zusammenarbeit zwischen CDU und Linkspartei gäbe, erlaube ich mir, auf einen schon etwas älteren Blog-Eintrag von Michael Neumann hinzuweisen : In Zwickau sind Absprachen zwischen CDU und Linkspartei Alltag. So wurde der Zwickauer Bevölkerung in einer Zeitungsanzeige, in der die CDU gemeinsam mit der Linkspartei sowie der „AG Zwickau“ (Wählervereinigung) für die Streichung von zwei der fünf Beigeordnetenposten warb, mitgeteilt: „Diese drei Fraktionen vertreten (…) den überwiegenden politischen Willen und sind gemeinsam in der Lage, diesen in Beschlüsse münden zu lassen.“ (Wochenspiegel, 23.4.2008, FAZ, 10.6.2008). In Cottbus kandidierte im Oktober 2006 der CDU-Politiker Holger Kelch unter dem Dach eines Wahlbündnisses mit der damaligen Linkspartei.PDS für das Amt des Oberbürgermeisters. Er verlor zwar gegen den Kandidaten der SPD, Frank Szymanski.

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