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Artikelhinweis: "Nächstenliebe: Auslaufmodell in der katholischen Kirche?"

Ich freue mich, auf meinen ersten Artikel bei vorwärts.de hinweisen zu können, den ich anlässlich der Äußerungen des Papstes zu Homosexualität verfasst habe:
Pünktlich zu Weihnachten, dem Fest der Nächstenliebe, bringt der römisch-katholische Papst aus Deutschland einen Aufreger, auf den viele Medien und Einzelpersonen, so wie auch ich, wunschgemäß reagieren: Benedikt XVI. bezeichnet gleichgeschlechtliche Beziehungen als widernatürlich, als Zerstörung von Gottes Werk.
Ich kann nicht so recht begreifen, wie sich ein so hochintelligenter Mann, der einst Joseph Ratzinger hieß, zu solchen Aussagen hinreißen lassen kann, die mit dem Geist der Aufklärung nicht im Geringsten vereinbar sind.

Was wurde für eine Hoffnung in den deutschen Papst gesetzt, als er von den Kardinälen gewählt wurde. Ein echter Intellektueller auf dem Papstthron, ein Gelehrter, der Geist und Verstand zu nutzen weiß! Der zwar natürlich die Dogmen der Kirche achtet und schützt, sie aber möglicherweise auch modernisieren würde, so dies denn möglich ist.

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Totale und geschützte Freiheit: GPL und BSD

Der Platzhirsch unter den Freie-Software-Lizenzen ist die GPL, die GNU General Public Licence. Sie wurde hauptsächtlich von Richard Stallman geschrieben, dem Gründer des GNU-Projekts, und kann ohne Übertreibung als „größter Hack in der Geschichte des Urheberrechts“ bezeichnet werden.

Die GPL hat das Ziel, so viel Software wie möglich zu Freier Software zu machen; die Entscheidung, die GPL zu verwenden, ist somit auch immer ein Stück weit ideologisch motiviert. Im Gegensatz zur GPL haben BSD-artige Lizenzen kein Copyleft; dies bedeutet, dass davon abgeleitete Software nicht unter der gleichen Lizenz stehen muss. GPL-geschützte Software hingegen macht jegliches Programm, das auf GPL-Quelltext zurückgreift, ebenfalls zu GPL-Software. Diese Eigenschaft wird von Microsoft gerne als „virusartig“ und Linux als „Krebsgeschwür“ beschrieben. Im Grunde genommen die übliche Mircosoft’sche FUD-Politik, die das Ziel hat, gezielt Fehlinformationen zu verstreuen und potenzielle Nutzer abzuschrecken. E…

Zur Zusammenarbeit von CDU und Linkspartei

Weil gerade auf Twitter einige CDU-Nachwuchspolitiker vor Kraft kaum mehr laufen können und rumproleten, dass es niemals auch nur irgendeine Zusammenarbeit zwischen CDU und Linkspartei gäbe, erlaube ich mir, auf einen schon etwas älteren Blog-Eintrag von Michael Neumann hinzuweisen:
In Zwickau sind Absprachen zwischen CDU und Linkspartei Alltag. So wurde der Zwickauer Bevölkerung in einer Zeitungsanzeige, in der die CDU gemeinsam mit der Linkspartei sowie der „AG Zwickau“ (Wählervereinigung) für die Streichung von zwei der fünf Beigeordnetenposten warb, mitgeteilt: „Diese drei Fraktionen vertreten (…) den überwiegenden politischen Willen und sind gemeinsam in der Lage, diesen in Beschlüsse münden zu lassen.“ (Wochenspiegel, 23.4.2008, FAZ, 10.6.2008).

In Cottbus kandidierte im Oktober 2006 der CDU-Politiker Holger Kelch unter dem Dach eines Wahlbündnisses mit der damaligen Linkspartei.PDS für das Amt des Oberbürgermeisters. Er verlor zwar gegen den Kandidaten der SPD, Frank Szymanski. D…

BADABOOM!