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Der totale Werteverfall einer großen deutschen Tageszeitung

Die Kommentare bei Welt Online waren schon immer eine Klasse für sich, aber im negativen Bereich. Die Kommentare, die jetzt jedoch unter einem Artikel zu lesen sind, der Sarkozys Kritik an den israelischen Angriffen auf den Gaza-Streifen zum Thema hat, sind die Krönung.

Exemplarisch nur einer der vielen Kommentare, die meines Erachtens volksverhetzend sind und strafrechtlich geahndet werden sollten:
Erschreckend an diesem Kommentar ist nicht nur der Kommentar selbst, sondern auch, dass er von der Welt-Online-Redkation freigeschaltet bzw. noch nicht gesperrt wurde. Man kann kein öffentliches Debattenforum zu höchst sensiblen Themen unterhalten und dann keinerlei Moderation durchführen.

Als langjähriger Moderator verschiedener Online-Foren weiß ich, wie schwierig es ist, die Balance zu finden zwischen Meinungsfreiheit und Zensur. Aber Kommentare dieser Art dürfen einfach nicht freigeschaltet werden. Nicht nur aus rechtlicher Perspektive, sondern auch aus moralischer.

Der Axel-Springer-Verlag hat sich immer zu Israel bekannt. Das ist zu honorieren, auch wenn man mit der politischen Ausrichtung von WELT und BILD nicht übereinstimmt.

Nun aber verkommt gerade das Online-Angebot der WELT zunehmend zu einem Sammelbecken des äußersten rechten Randes, die so bei einer seriösen Tageszeitung ihre Parolen absondern können.

Wie lange noch?

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Zur Zusammenarbeit von CDU und Linkspartei

Weil gerade auf Twitter einige CDU-Nachwuchspolitiker vor Kraft kaum mehr laufen können und rumproleten, dass es niemals auch nur irgendeine Zusammenarbeit zwischen CDU und Linkspartei gäbe, erlaube ich mir, auf einen schon etwas älteren Blog-Eintrag von Michael Neumann hinzuweisen : In Zwickau sind Absprachen zwischen CDU und Linkspartei Alltag. So wurde der Zwickauer Bevölkerung in einer Zeitungsanzeige, in der die CDU gemeinsam mit der Linkspartei sowie der „AG Zwickau“ (Wählervereinigung) für die Streichung von zwei der fünf Beigeordnetenposten warb, mitgeteilt: „Diese drei Fraktionen vertreten (…) den überwiegenden politischen Willen und sind gemeinsam in der Lage, diesen in Beschlüsse münden zu lassen.“ (Wochenspiegel, 23.4.2008, FAZ, 10.6.2008). In Cottbus kandidierte im Oktober 2006 der CDU-Politiker Holger Kelch unter dem Dach eines Wahlbündnisses mit der damaligen Linkspartei.PDS für das Amt des Oberbürgermeisters. Er verlor zwar gegen den Kandidaten der SPD, Frank Szymanski.