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TSG 2.0: Zur Wirkung von Twitter

Torsten Schäfer-Gümbel macht genau das, was ich jedem anderen Politiker ebenfalls rate: er nutzt die neuen Medien, er holt die Menschen dort ab, wo sie nun einmal sind. Tageszeitungen werden immer weniger gelesen, die junge Generation informiert sich nur noch über das Internet und verbringt viel Zeit in sozialen Netzwerken. Schäfer-Gümbel ist aktiv bei Facebook, bei wer-kennt-wen - und nutzt seit heute auch Twitter.


Das Beachtliche daran: innerhalb von nur etwas mehr als 3 Stunden und mit nur 4 Statusmeldungen konnte er ohne wesentliche Werbemaßnahmen schon über 100 "Follower" anziehen. Zum Vergleich: ich twittere seit dem 1. Juli 2008, habe über 1500 Statusmeldungen veröffentlicht und dennoch nur etwas mehr über 220 Follower.


Das zeigt: gerade Spitzenpolitiker sollten dieses Instrument nutzen. Es kostet nichts, ein- oder zweimal pro Tag eine kurze Statusmeldung zu veröffentlichen, aber es bringt sehr viel: Aufmerksamkeit.

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Totale und geschützte Freiheit: GPL und BSD

Der Platzhirsch unter den Freie-Software-Lizenzen ist die GPL, die GNU General Public Licence. Sie wurde hauptsächtlich von Richard Stallman geschrieben, dem Gründer des GNU-Projekts, und kann ohne Übertreibung als „größter Hack in der Geschichte des Urheberrechts“ bezeichnet werden.

Die GPL hat das Ziel, so viel Software wie möglich zu Freier Software zu machen; die Entscheidung, die GPL zu verwenden, ist somit auch immer ein Stück weit ideologisch motiviert. Im Gegensatz zur GPL haben BSD-artige Lizenzen kein Copyleft; dies bedeutet, dass davon abgeleitete Software nicht unter der gleichen Lizenz stehen muss. GPL-geschützte Software hingegen macht jegliches Programm, das auf GPL-Quelltext zurückgreift, ebenfalls zu GPL-Software. Diese Eigenschaft wird von Microsoft gerne als „virusartig“ und Linux als „Krebsgeschwür“ beschrieben. Im Grunde genommen die übliche Mircosoft’sche FUD-Politik, die das Ziel hat, gezielt Fehlinformationen zu verstreuen und potenzielle Nutzer abzuschrecken. E…

Zur Zusammenarbeit von CDU und Linkspartei

Weil gerade auf Twitter einige CDU-Nachwuchspolitiker vor Kraft kaum mehr laufen können und rumproleten, dass es niemals auch nur irgendeine Zusammenarbeit zwischen CDU und Linkspartei gäbe, erlaube ich mir, auf einen schon etwas älteren Blog-Eintrag von Michael Neumann hinzuweisen:
In Zwickau sind Absprachen zwischen CDU und Linkspartei Alltag. So wurde der Zwickauer Bevölkerung in einer Zeitungsanzeige, in der die CDU gemeinsam mit der Linkspartei sowie der „AG Zwickau“ (Wählervereinigung) für die Streichung von zwei der fünf Beigeordnetenposten warb, mitgeteilt: „Diese drei Fraktionen vertreten (…) den überwiegenden politischen Willen und sind gemeinsam in der Lage, diesen in Beschlüsse münden zu lassen.“ (Wochenspiegel, 23.4.2008, FAZ, 10.6.2008).

In Cottbus kandidierte im Oktober 2006 der CDU-Politiker Holger Kelch unter dem Dach eines Wahlbündnisses mit der damaligen Linkspartei.PDS für das Amt des Oberbürgermeisters. Er verlor zwar gegen den Kandidaten der SPD, Frank Szymanski. D…

BADABOOM!