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TSG will Twitter weiter nutzen

Robert Basic, der gerade ob seines Blog-Verkaufs in den überregionalen Medien präsent ist, hat Thorsten Schäfer-Gümbel (kurz: TSG), den Spitzenkandidaten der hessischen SPD, per Twitter interviewt. Besonders gut finde ich die TSG-Definition von Twitter: "Die komprimierteste kommunikationsform aller zeiten." (Die übernehme ich für die Zukunft.)



Weiterhin hat TSG angekündigt, Twitter erhalten zu bleiben. Super Aussage, daran wird er nach dem 18. Januar gemessen werden. Weitere Inhalte des Interviews: TSG nennt Georg August Zinn den größten Ministerpräsidenten Hessens, und sich selbst für besser geeignet als den derzeitig
geschäftsführenden. Da werden ihm wohl nur CDU-Wähler widersprechen.



Auf die Frage, warum man die SPD und TSG wählen solle, verwies TSG auf das Videodialog-Video zur Bildungspolitik. Kluger Schachzug, denn das Interesse an diesem Twitter-Interview war riesengroß.





Nicht so ganz verstehen kann ich den teilweise überhöhten Anspruch an dieses erste deutsche Twitter-Interview: natürlich wurde nicht das Rad neu erfunden, aber es gab wohl noch keinen Spitzenkandidaten in Deutschland, der die neuen Medien so bereitwillig nutzt wie TSG. Künftige Twitter-Interviews sind vielleicht noch inhaltsvoller, aber dafür, dass dieses das erste seiner Art war, bin ich hochzufrieden.



Twitter gut, TSG gut, HessenSPD gut. Glück auf!

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Zur Zusammenarbeit von CDU und Linkspartei

Weil gerade auf Twitter einige CDU-Nachwuchspolitiker vor Kraft kaum mehr laufen können und rumproleten, dass es niemals auch nur irgendeine Zusammenarbeit zwischen CDU und Linkspartei gäbe, erlaube ich mir, auf einen schon etwas älteren Blog-Eintrag von Michael Neumann hinzuweisen : In Zwickau sind Absprachen zwischen CDU und Linkspartei Alltag. So wurde der Zwickauer Bevölkerung in einer Zeitungsanzeige, in der die CDU gemeinsam mit der Linkspartei sowie der „AG Zwickau“ (Wählervereinigung) für die Streichung von zwei der fünf Beigeordnetenposten warb, mitgeteilt: „Diese drei Fraktionen vertreten (…) den überwiegenden politischen Willen und sind gemeinsam in der Lage, diesen in Beschlüsse münden zu lassen.“ (Wochenspiegel, 23.4.2008, FAZ, 10.6.2008). In Cottbus kandidierte im Oktober 2006 der CDU-Politiker Holger Kelch unter dem Dach eines Wahlbündnisses mit der damaligen Linkspartei.PDS für das Amt des Oberbürgermeisters. Er verlor zwar gegen den Kandidaten der SPD, Frank Szymanski.