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Wofür steht die FDP eigentlich?

Im gestrigen Beitrag über die FDP habe ich festgestellt, dass man sie nicht mehr als liberale Partei bezeichnen kann, da sie immer und immer wieder freiheitsfeindliche Anwandlungen pflegt und ihr nur noch die Freiheit der Märkte wichtig sind. Seit heute jedoch steht die FDP für gar nichts mehr - denn Dr. Guido Westerwelle, der ewige Guido, wie er liebevoll genannt wird, hat die Teilverstaatlichung der Commerzbank als richtig bezeichnet:


Der FDP-Vorsitzende Guido Westerwelle unterstützte die Bundesregierung. Der Aktienkauf sei "rein marktwirtschaftlich". Der Steuerzahler gebe Geld und wolle nicht, "dass es versenkt wird". Deshalb bekomme er ein Aktienpaket. Wenn sich die Wirtschaft erholt habe, sei es die Aufgabe des Staates, sich vielleicht sogar mit Gewinn wieder von diesen Beteiligungen zu trennen.

Ob sich Westerwelle zeitgleich um eine Aufnahme beim Stamokap-Flügel der Jusos bemüht hat ist nicht bekannt.



Kommen wir nun also zum Kern meiner Frage: wofür steht die FDP eigentlich noch?

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Quelle

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Zur Zusammenarbeit von CDU und Linkspartei

Weil gerade auf Twitter einige CDU-Nachwuchspolitiker vor Kraft kaum mehr laufen können und rumproleten, dass es niemals auch nur irgendeine Zusammenarbeit zwischen CDU und Linkspartei gäbe, erlaube ich mir, auf einen schon etwas älteren Blog-Eintrag von Michael Neumann hinzuweisen : In Zwickau sind Absprachen zwischen CDU und Linkspartei Alltag. So wurde der Zwickauer Bevölkerung in einer Zeitungsanzeige, in der die CDU gemeinsam mit der Linkspartei sowie der „AG Zwickau“ (Wählervereinigung) für die Streichung von zwei der fünf Beigeordnetenposten warb, mitgeteilt: „Diese drei Fraktionen vertreten (…) den überwiegenden politischen Willen und sind gemeinsam in der Lage, diesen in Beschlüsse münden zu lassen.“ (Wochenspiegel, 23.4.2008, FAZ, 10.6.2008). In Cottbus kandidierte im Oktober 2006 der CDU-Politiker Holger Kelch unter dem Dach eines Wahlbündnisses mit der damaligen Linkspartei.PDS für das Amt des Oberbürgermeisters. Er verlor zwar gegen den Kandidaten der SPD, Frank Szymanski.