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Glos-Posse

Bundeswirtschaftsminister Michael Glos (CSU) will nicht mehr und bittet den bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer (CSU) ihn zu entlassen. Die Bundeskanzlerin Angela Merkel hat er von diesem Schritt nicht informiert. Das ist schonmal lustig genug, dass die Kanzlerin gar nicht erst von ihrem Minister informiert wird. Dann wird es nochmal spaßiger, wenn Seehofer das Rücktrittsgesuch ablehnt, ohne Merkel zu zu informieren. Aber das ist immer noch nicht genug: eigentlich sollte man nun meinen, Merkel käme sich veralbert vor und würde ihren amtsmüden Minister entlassen. Aber von wegen: auch Merkel lehnt das Rücktrittsgesuch ab.



Was für eine Politposse. In der freien Wirtschaft wäre das auch mal lustig, wenn ein leitender Angestellter dem Chef mitteilt, dass er keinen Bock mehr hat, und dieser ihm dann aber sagt, dass er gefälligst zu bleiben habe.



Man muss CDU und CSU danken für den Spaß, den sie uns bieten. Besser als Kino.

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Totale und geschützte Freiheit: GPL und BSD

Der Platzhirsch unter den Freie-Software-Lizenzen ist die GPL, die GNU General Public Licence. Sie wurde hauptsächtlich von Richard Stallman geschrieben, dem Gründer des GNU-Projekts, und kann ohne Übertreibung als „größter Hack in der Geschichte des Urheberrechts“ bezeichnet werden.

Die GPL hat das Ziel, so viel Software wie möglich zu Freier Software zu machen; die Entscheidung, die GPL zu verwenden, ist somit auch immer ein Stück weit ideologisch motiviert. Im Gegensatz zur GPL haben BSD-artige Lizenzen kein Copyleft; dies bedeutet, dass davon abgeleitete Software nicht unter der gleichen Lizenz stehen muss. GPL-geschützte Software hingegen macht jegliches Programm, das auf GPL-Quelltext zurückgreift, ebenfalls zu GPL-Software. Diese Eigenschaft wird von Microsoft gerne als „virusartig“ und Linux als „Krebsgeschwür“ beschrieben. Im Grunde genommen die übliche Mircosoft’sche FUD-Politik, die das Ziel hat, gezielt Fehlinformationen zu verstreuen und potenzielle Nutzer abzuschrecken. E…

Zur Zusammenarbeit von CDU und Linkspartei

Weil gerade auf Twitter einige CDU-Nachwuchspolitiker vor Kraft kaum mehr laufen können und rumproleten, dass es niemals auch nur irgendeine Zusammenarbeit zwischen CDU und Linkspartei gäbe, erlaube ich mir, auf einen schon etwas älteren Blog-Eintrag von Michael Neumann hinzuweisen:
In Zwickau sind Absprachen zwischen CDU und Linkspartei Alltag. So wurde der Zwickauer Bevölkerung in einer Zeitungsanzeige, in der die CDU gemeinsam mit der Linkspartei sowie der „AG Zwickau“ (Wählervereinigung) für die Streichung von zwei der fünf Beigeordnetenposten warb, mitgeteilt: „Diese drei Fraktionen vertreten (…) den überwiegenden politischen Willen und sind gemeinsam in der Lage, diesen in Beschlüsse münden zu lassen.“ (Wochenspiegel, 23.4.2008, FAZ, 10.6.2008).

In Cottbus kandidierte im Oktober 2006 der CDU-Politiker Holger Kelch unter dem Dach eines Wahlbündnisses mit der damaligen Linkspartei.PDS für das Amt des Oberbürgermeisters. Er verlor zwar gegen den Kandidaten der SPD, Frank Szymanski. D…

BADABOOM!