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Linkswende-Marginalien

Ein paar kleine Notizen zum Juso-Kongress, die es nicht in einen eigenen Artikel schafften:
  • Während des Workshops von Björn Böhning meinte ein Berliner Juso, dass er bekennender Atheist sei und deshalb finde, dass alle Religionen einen gleichberechtigten Platz im Schulalltag finden sollten.

  • Bei den einzelnen Veranstaltungen waren die Fragen der Teilnehmer teilweise so lang und ausschweifend, dass man das Gefühl hatte, es wurde keine Frage gestellt, auf die man eine Antwort erwarte, sondern mit der man sich profilieren wollte.

  • Bei der Party am Samstagabend wurde sehr schön deutlich, dass die SPD eine Volkspartei ist: das Zusammentreffen von Yuppie-Jusos und Pogo-Jusos verlief zwar völlig problemlos, aber dennoch war erkennbar, dass die Jusos ein sehr heterogener Verband sind.

  • Das Mensa-Essen war sehr gut.

  • Zum Frühstück gab es u.a. Earl-Grey-Tee, was einige Damen meines Kreisverbandes und auch ich sehr zu schätzen wussten.

  • Der Workshop "Abrüstung jetzt!" war sehr interessant; leider waren die Fragen der Teilnehmer nicht wirklich zielführend, da völlig utopisch. Trotzdem war es spannend, Niels Annens Ausführungen zuzuhören.

Außerdem habe ich es mittlerweile geschafft, meine Bilder bei Flickr hochzuladen; hier sind sie:

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Quelle

BADABOOM!

Zur Zusammenarbeit von CDU und Linkspartei

Weil gerade auf Twitter einige CDU-Nachwuchspolitiker vor Kraft kaum mehr laufen können und rumproleten, dass es niemals auch nur irgendeine Zusammenarbeit zwischen CDU und Linkspartei gäbe, erlaube ich mir, auf einen schon etwas älteren Blog-Eintrag von Michael Neumann hinzuweisen : In Zwickau sind Absprachen zwischen CDU und Linkspartei Alltag. So wurde der Zwickauer Bevölkerung in einer Zeitungsanzeige, in der die CDU gemeinsam mit der Linkspartei sowie der „AG Zwickau“ (Wählervereinigung) für die Streichung von zwei der fünf Beigeordnetenposten warb, mitgeteilt: „Diese drei Fraktionen vertreten (…) den überwiegenden politischen Willen und sind gemeinsam in der Lage, diesen in Beschlüsse münden zu lassen.“ (Wochenspiegel, 23.4.2008, FAZ, 10.6.2008). In Cottbus kandidierte im Oktober 2006 der CDU-Politiker Holger Kelch unter dem Dach eines Wahlbündnisses mit der damaligen Linkspartei.PDS für das Amt des Oberbürgermeisters. Er verlor zwar gegen den Kandidaten der SPD, Frank Szymanski.